MASTERS OF THE UNIVERSE - Travis Knight

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alex_wintermute
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MASTERS OF THE UNIVERSE - Travis Knight

Beitrag von alex_wintermute »

Masters of the Universe (2026)

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Originaltitel: Masters of the Universe
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2026
Darsteller: Nicholas Galitzine, Idris Elba, Morena Baccarin, Alison Brie, Jared Leto, James Purefoy, Charlotte Riley, Camila Mendes, Hafþór Júlíus Björnsson
Regie: Travis Knight

Viel besser als erwartet! Was "Masters of the Universe" von Travis Knight in meinen Augen besonders auszeichnet, ist vor allem die spannende Mixtur aus der bekannten, großen Fantasy Mythologie mit moderner klarer Figurenzeichnung und einem Filmemacher im Regiestuhl, der schon gezeigt hat, dass er spektakuläres Abenteuerkino mit Herz verbinden kann. Gerade Travis Knight bringt den Ruf mit, nicht nur auf visuelle Wucht zu setzen, sondern auch auf Emotion, Atmosphäre und eine ernst gemeinte Liebe zum Stoff. Dazu muss man sich nur mal sein absolut großartiges Debütwerk "Kubo - Der tapfere Samurai" anschauen. Ein US-amerikanischer Animationsfilm aus dem Jahre 2016 vom Feinsten. Oder sein "Bumblebee", der geht meiner Meinung nach ebenfalls noch in Ordnung, immerhin sehr solide inszeniert. Jedenfalls steckt jede Menge Herzblut des Regisseurs auch in "Masters of the Universe". Er schafft es den nostalgisch und leicht kitschig wirkenden Stoff des Comics in die Gegenwart bzw. moderne Welt zu transferieren und daraus etwas Eigenständiges, modernes und trotzdem respektvolles zu machen. Wenn ein Film gleichzeitig episch, aufrichtig, fantasievoll und handwerklich präzise ist, dann bleibt er nicht bloß eine weitere Franchise Verfilmung, sondern wirkt wie ein echtes Werk mit eigener Identität. Das ist Travis Knight mit seinem Film "Masters of the Universe" wahrlich gelungen. Sein Werk strahlt jede Menge Charme aus. Einen großen Anteil der Qualität des Films geht vor allem auch auf die schauspielerische Leistung von Nicholas Galitzine zurück, der in der Rolle des Adam bzw. He-Man aufblüht. Er ist nicht einfach nur ein harter Kämpfer, sondern jemand, der lernen muss, was Macht eigentlich bedeutet. Und wofür sie eingesetzt werden sollte. Der Film profitiert auch von seinen zahlreichen starken Haupt- und Nebencharakteren. Humor kommt ebenfalls nicht zu Kurz. Was He-Man/Adam oft reizvoll macht, ist der Kontrast zwischen mythischer Größe und menschlicher Schwäche bzw. dem Helden an sich, der mit Erwartungen lebt, Entscheidungen tragen zu müssen und vielleicht auch an seiner eigenen Rolle zweifelt. Äußerst interessant ist die Figur also vor allem dann, wenn sie mehr ist als reine Stärke. Und das ist sie in der modernen Neuverfilmung. He-Man fasziniert, weil er für Mut ohne Arroganz, Kraft ohne Grausamkeit und Größe ohne emotionale Kälte steht. Adam besitzt die Macht, aber er wird von ihr nicht verdorben, sondern wächst an bzw. mit ihr. Mich jedenfalls hat Travis Knights moderne He-Man Verfilmung prächtig unterhalten. Übrigens gibt es einen absolut genialen nostalgischen Metamoment im Film, für mich gehört die Gym Szene mit zu den Schönsten des gesamten Films. Sie ist eine Verbeugung vor dem He-Man Klassiker aus dem Jahre 1987, den ich ebenfalls klasse finde. Von mir gibt es 8-9/10

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