DIAMANTENPUPPE - Maurizio Lucidi

Harte Kerle, grobe Keilereien, heiße Feger und unbarmherzige Gangster.
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Richie Pistilli
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DIAMANTENPUPPE - Maurizio Lucidi

Beitrag von Richie Pistilli »

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Diamantenpuppe (D)
L'ultima chance (IT)
La dernière chance (F)
La última oportunidad (ES)
Asalto al Chease Manhattan Bank (ES)
La Ultima Oportunidad (ARG)
A Última Chance (BRA)
Stateline Motel
Motel of Fear


IT 1973

R: Maurizio Lucidi
D: Fabio Testi, Ursula Andress, Eli Wallach, Massimo Girotti, Howard Ross, Barbara Bach, Carlo De Mejo, Céline Lomez, Susanna Onofri, Luigi Antonio Guerra u.a.



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Deutsche Erstaufführung: April 1982 (BRD-VHS-Premiere) - 21. April 1984 (DDR-TV-Premiere)

Synchronkartei

Nischenkino

Locationvergleich

Score: Luis Enríquez Bacalov

IMCDb

OFDb



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Floyd Gambino (Fabio Testi) ist ein junger Kleinkrimineller, der gerade die Verbüßung einer sechsmonatigen Haftstrafe wegen Autodiebstahls hinter sich hat. Ein kleiner Fisch. Joe Malcomb (Eli Wallach) ist da schon um einiges erfahrener. Beide tun sie sich zusammen und begehen einen Überfall auf einen Juwelier. Die Beute kann sich sehen lassen, aber zurück bleibt ein toter Polizist. Gar nicht gut. Auf der Flucht zur kanadischen Grenze trennen sie sich und die Beute. Auch nicht gut. Denn jetzt überschlagen sich die Ereignisse. Floyd macht Rast in einem Hotel und verbringt die Nacht mit einer Frau (Ursula Andress). Nicht nur, dass er erkannt wird, auch die Diamanten sind verschwunden und plötzlich Joe steht auf der Matte. Der wittert Verrat und setzt eine Kettenreaktion in Gang, die in Mord und Totschlag endet. [Quelle: Mediacs]



Basierend auf einem Roman von Franco Enna inszenierte Maurizio Lucidi 1973 einen soliden Gangsterfilm, der sich als eine Melange aus Film Noir und Drama entpuppt. Angesiedelt in der stimmungsvollen Kulisse einer Kleinstadt nahe der kanadisch-amerikanischen Grenze erzählt Lucidi die Geschichte zweier Gangster, die nach einem erfolgreichen Diamantenraub getrennt die Flucht antreten. Auf dem Weg zum gemeinsamen Treffpunkt ereilt den einen Gangster eine Autopanne, infolgedessen er gemeinsam mit der Beute in einem nahegelgenen Motel absteigt. Nachdem er daraufhin die Nacht mit der Frau des Motelbesitzers verbrachte, sind am nächsten Morgen urplötzlich die wertvollen Steine verschwunden. Was folgt, ist ein absolutes Chaos, das von dem unberechenbaren Partner sowie der Frau des Motelbesitzers eifrig angefeuert wird. Und am Ende gibt es obendrein eine überraschende Auflösung, die mir ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte. Während der Film zunächst temporeich mit einem Raubüberfall sowie einer rasanten Verfolgungsjagd startet, fährt der Regisseur mit Ankunft am Motel sowohl das Tempo als auch den Actiongehalt des Film herunter, um von da an das psychologische Zusammenspiel der Akteure in den Mittelpunkt zu stellen. Dies verleiht dem Film wiederum einen Tiefgang, der aber hier und da ein klein wenig ins Holpern kommt. Während sich Gábor Pogány für die hervorragende Bildgestaltung verantwortlich zeigt, überzeugen Fabio Testi, Ursula Andress, Eli Wallach, Massimo Girotti, Howard Ross, Barbara Bach und Carlo De Mejo durch die Bank weg mit überzeugenden Darbietungen. Abgerundet wird das Ganze mit einer hörenswerten Filmmusik von Luis Enríquez Bacalov.


Fazit: Stille Wasser sind tief


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Filmplakate:
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Verfolgungsjagd:
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Score:
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Trailer:
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