SPENCER - Pablo Larraín

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Sid Vicious
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SPENCER - Pablo Larraín

Beitrag von Sid Vicious »

Originaltitel: Spencer
Herstellungsland: Chile, Deutschland, Großbritannien, USA
Erscheinungsjahr: 2021
Regie: Pablo Larraín
Darsteller: Kristen Stewart, Timothy Spall, Sally Hawkins, Jack Nielen, Freddie Spry, Jack Farthing, Sean Harris, Stella Gonet, Richard Sammel, Elizabeth Berrington, Lore Stefanek, Amy Manson, James Harkness, Laura Benson, Wendy Patterson, Libby Rodliffe, John Keogh
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Es ist schwierig, den Film einzuordnen, da er in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Hessen sowie in England fotografiert wurde. Der Regisseur ist Chilene. Der überwiegende Teil der Darsteller sind Engländer.

Weihnachten1991: Prinzessin Diana verbringt das Fest der Liebe gemeinsam mit der Königsfamilie auf Schloss Sandringham. Die seelisch instabile Diana leidet an den Erwartungen und Zwängen, denen sie fortwährend ausgesetzt ist und …

Mindgame-Movie! Gestern gesichtet und mit einem kräftigem: Hä? entlassen worden. Aber wie Peter Rüchel es immer so schön verlauten ließ, „…lassen wir mal ´ne Nacht drüber vergehen.“ Und siehe da, der Film spukt mir nach besagter Nacht mittels positiver Impressionen durch den Kopf. Da gibt es so vieles, was gestern nicht angeschlagen hat und nun kräftige Hirnkastenbambule fabriziert.

SPENCER lässt Diana zwischen Depression und Rebellion chargieren. Allzu viele Worte werden nicht gesprochen - muss ja auch nicht - da Bildsprache und Mienenspiel die oft zitierten Bände sprechen.

Eigentlich habe ich ein reines Biopic erwartet, aber das wäre gerade mit Blick auf die Fähigkeiten der Hauptdarstellerin, viel zu einfach. Ein banales Herz-Schmerz-Geflecht? Nee, nicht mit Kris, Stew, K-Stew oder wie auch immer man Kristen Stewart nennen mag.

Der Film stellt halt Dinge an, die ich nicht von ihm erwartet habe. Ich dachte auch nicht stets an den zentralisierten Charakter Diana, sondern zuweilen an Britney Spears. Auf der einen Seite das gestörte Familienleben (Vater, Schwester, Partner), auf der anderen Seite die innige Beziehung zu ihren Söhnen…

Ich vermute, dass SPENCER bei vielen Rezipienten nicht punkten wird. Bei mir kam SPENCER jedoch – wenn auch mit Startschwierigkeiten – voll an, was neben Bildsprache und Narrative freilich auch meiner riesigen Sympathie für die Hauptdarstellerin geschuldet ist.
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