
Der Argentinier Manuel Aranda kommt nach Wien, um seinen dort verstorbenen Vater zu begraben und die Ursache seines Todes aufzuklären.
Die Polizei hat zwar ermittelt, konnte aber nicht feststellen ob es sich um Mord oder Selbstmord mit Zyankali gehandelt hat-
so dass die Ermittlungen eingestellt wurden.Da Manuel nicht an einen Selbstmord glaubt, fängt er an, Nachforschungen anzustellen.
Schon bald stößt er auf Hinweise, dass sein Vater ein Nazi-Wissenschaftler war,
und heimlich ein Nervengift produzierte, welches er verschiedenen Großmächten anbot.
Es wird auch klar, dass es sich um Mord handelte- allerdings erscheint dieser, aufgrund der taten seines Vaters, fast schon gerechtfertigt.
Mittlerweile sind Deutsche, Russische und Amerikanische Agenten auf Manuel aufmerksam geworden, und beobachten jeden seiner Schritte-
könnte er doch auch mit diesem Nervengift in Verbindung stehen, hinter dem immer noch die Geheimdienste aller Regierungen her sind...
Verfilmung eines Johannes Mario Simmel-Romans von Edgar Wallace-Stammregisseur Alfred Vohrer.
Die Hauptrolle trägt der weitgehend unbekannte Alain Noury recht souverän,
mit Judy Winter und Horst Tappert sind aber auch zwei damals prominente Gesichter anwesend.
Der Film wird in über zwei Stunden recht langsam erzählt, und setzt sehr stark auf Dialoge.
Besondere Schauwerte oder gar Action sind nicht geboten.
Die eine oder andere länge hat sich auch durchaus eingeschlichen, obwohl die erzählte Geschichte interessant, und gut gespielt ist.
Das Ende sticht hier auch noch heraus, ob positiv oder negativ möge jeder selbst entscheiden- mir hat es gefallen.
7/10
