Killer Krokodil II - Die Mörderbestie (D)
Killer Crocodile 2 - Die Killerbestie beißt wieder zu (D)
Killer Crocodile II (IT)
Cocodrilo asesino II (ES)
Alligator II: Le retour (CA)
Killer Crocodile 2
IT 1990
R: Giannetto De Rossi
D: Richard Anthony Crenna, Debra Karr, Ennio Girolami, Terry Baer, Héctor Álvarez, Martin Sellers, Tony de Noia, Fabrizio De Angelis, Dardano Sacchetti, Alan Bult, Paul Summers u.a.
Deutsche Erstaufführung: Dezember 1990 (VHS-Premiere)
Synchronkartei
Score: Riz Ortolani
IMCDb
OFDb
Liza Farrel (Debra Karr), eine engagierte Journalistin aus Miami, ist hinter der Story ihres Lebens her: Sie ist einer kriminellen Bande auf der Spur, die auf einer Karibik-Insel inmitten eines durch illegal abgeladenen radioaktiven Abfall strahlenverseuchten Gebiets ein Touristik-Zentrum errichten will. Das Gerücht von einem außergewöhnlich großen Krokodil, das in dieser Gegend sein Unwesen treiben und schon mehrere Menschen auf dem Gewissen haben soll, hält sie nicht davon ab, vor Ort die Arbeit aufzunehmen. Kevin (Anthony Crenna), ein junger Mann, der die Insel und Sümpfe im Innern wie seine Westentasche kennt, hilft Liza bei den Recherchen. Mit einem Motorboot brechen sie ins Landesinnere auf, verfolgt von einer Horde skrupelloser Gangster, die den Umweltskandal mit allen Mitteln vertuschen wollen. In den Sümpfen der Insel finden Liza und Kevin schließlich, was sie suchen: Tonnenweise radioaktiven Abfall - und einen riesigen, durch starke Strahlung zu einer gigantischen, unaufhaltsamen Killermaschine mutierten Alligator... [Quelle: Cannon / VMP]
Der zweite Teil der italienischen Alligator-Saga macht genau dort weiter, wo der erste Teil, KILLER CROCODILE - DER MÖRDER-ALLIGATOR, aufgehört hat. Auch dieses Mal werden wieder von einem dubiosen Geschäftsmann Fässer mit radioaktiven Material in einem unberührten Sumpfgebiet eingelagert. Zu allem Überfluss hat ein Ei des Mörderalligators aus dem ersten Teil überlebt, aus dem dann froh und munter ein mutiertes Krokodilbaby schlüpft, welches sich binnen kürzester Zeit zu einer überdimensionierten Killermaschine entwickelt. Während der Vorgänger bereits mit einer unausgegorenen Handlung auffiel, entpuppt sich der zweite Teil noch dürftiger produziert. Obwohl sich der zuständige Maskenbildner Giannetto De Rossi zugleich für die Regie des zweiten Teils verantwortlich zeigte, fallen die Fressattacken des Kroko-Monsters weitaus unspektakulärer aus. Offensichtlich hatten die Filmverantwortlichen beim ersten Teil dermaßen auf die Kacke gehauen, dass für die ebenso niedrig budgetierte Fortsetzung, die zeitgleich mit dem Vorgänger in der domenikanischen Republik gedreht wurde, kein Geld mehr für blutige Spezialeffekte zur Verfügung stand. Neben Anthony Crenna, der wieder den vom Paulus zum Saulus gewandelten Kevin verkörpert, gibt es auch mit Ennio Girolami in der Rolle des Teufelskerls Joe ein Wiedersehen. Als weibliche Hauptdarstellerin wurde dieses Mal die reizende Debra Karr auserkoren, die sich in der Rolle einer schlagfertigen Journalistin den Umweltzerstörern an die Fersen heftet. Zwischendrin muss sie sich mehrmals mit der Mörderbestie herumschlagen, die ihr ständig das Leben das Leben schwer macht. Neben zahlreichen Rückblenden aus dem ersten Teil wurde auch auf die gleiche Filmmusik von Riz Ortolani zurückgegriffen, die dieser bereits für den ersten Teil komponiert hat. Letztlich entpuppt sich der zweite Teil als eine etwas fadere und harmlosere Angelegenheit.
Filmplakate:
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Kill count:
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Trailer:
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