● KU'DAMM 63 (D|2020)
in den Hauptrollen | Sonja Gerhardt | Claudia Michelsen | Maria Ehrich | Emilia Schüle | Trystan Pütter | August Wittgenstein | Heino Ferch |
Sabin Tambrea | Giovanni Funiati | Helen Schneider | Andreas Pietschmann | Uwe Ochsenknecht | Rolf Kanies | Alma Löhr | Smilla Löhr | u.a
eine Produktion der UFA Fiction | im Auftrg des ZDF
Regie | Sabine Bernardi
in den Hauptrollen | Sonja Gerhardt | Claudia Michelsen | Maria Ehrich | Emilia Schüle | Trystan Pütter | August Wittgenstein | Heino Ferch |
Sabin Tambrea | Giovanni Funiati | Helen Schneider | Andreas Pietschmann | Uwe Ochsenknecht | Rolf Kanies | Alma Löhr | Smilla Löhr | u.a
eine Produktion der UFA Fiction | im Auftrg des ZDF
Regie | Sabine Bernardi
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Die drei Töchter der Tanzschulbesitzerin Caterina Schöllag (Claudia Michelsen) stecken in festgefahrenen Ehen fest. Monika (Sonja Gerhardt) stürzt sich nach einer Fehlgeburt in die Arbeit, während ihr Mann Joachim (Sabin Tambrea) in Depressionen verfällt. Helga (Maria Ehrich) übernimmt die Leitung der Tanzschule, nachdem ihre Mutter in einen schweren Unfall verwickelt war, und beginnt eine Affäre mit dem argentinischen Tanzlehrer Armando Cortez (Giovanni Funiati), zumal ihr homosexueller Mann Wolfgang (August Wittgenstein) sie ohnehin nicht beachtet. Eva (Emilia Schüle) kann sich einen Namen als Galeristin machen, doch das Fundament ihres Erfolges beruht darauf, dass sie ihren eigenen Ehemann (Heino Ferch) mit einer kompromittierenden Tonbandaufnahme erpresst. Auch Caterina Schöllag wird von der Vergangenheit und Realität eingeholt, welche sie jedoch wie üblich nach ihren eigenen Vorstellungen zu beeinflussen versucht. Die nächste Generation ist schließlich nicht so einfach zu beeinflussen, wie sie es sich vorgestellt hat. Es dauert nicht lange, bis sich die Ereignisse erneut überschlagen werden …
Nach den großen Publikumserfolgen "Ku'damm 56" und "Ku'damm 59" bekommt der Zuschauer erneut die Möglichkeit, einige Jahre weiter zu blicken, dieses Mal unter der Leitung der Münchener Regisseurin Sabine Bernardi. Es ist erstaunlich, wie sie es versteht, die bestehenden Voraussetzungen aufzugreifen und mit neuen Impulsen, Atemlosigkeit, Dramatik und nervöser Spannung, aber auch Feingefühl zu versehen. So kann dieser Dreiteiler von sich behaupten, die wohl härtesten Schocks der gesamten Reihe zu setzen, während die Protagonistinnen hochinteressant weiterentwickelt werden. Caterina Schöllags Zukunftspläne haben sich in Wohlgefallen aufgelöst, ihre Töchter begehen ihre eigenen Wege, die jedoch alles andere als linear verlaufen. Interveniert die teils besorgte und vielleicht ebenso selbstsüchtige Mutter, verschärfen sich die Situationen für ihre Töchter in der Regel zum Negativen. Die bekannten Gesichter setzen auch hier wirklich exzellente Akzente und nehmen das Publikum jederzeit mit, und die obligatorischen Erweiterungen im darstellerischen Bereich können sich wieder einmal sehen lassen. Der Verlauf präsentiert viel Unerwartetes, strapaziert sein Publikum dabei nicht selten empfindlich, allerdings werden auch immer wieder bedeutende Lichtblicke gestreut. Ist diese dritte Phase der Reihe beendet, kann man die Fortführung dieser inszenatorisch, dramaturgisch und technisch einwandfreien Geschichten gar nicht abwarten. Dem Vernehmen nach soll eine Fortsetzung mit einem großen Zeitsprung bereits in Arbeit sein. Da es bis hierhin immer besser wurde, sind Vorfreude und Erwartungshaltung dementsprechend groß.
Nach den großen Publikumserfolgen "Ku'damm 56" und "Ku'damm 59" bekommt der Zuschauer erneut die Möglichkeit, einige Jahre weiter zu blicken, dieses Mal unter der Leitung der Münchener Regisseurin Sabine Bernardi. Es ist erstaunlich, wie sie es versteht, die bestehenden Voraussetzungen aufzugreifen und mit neuen Impulsen, Atemlosigkeit, Dramatik und nervöser Spannung, aber auch Feingefühl zu versehen. So kann dieser Dreiteiler von sich behaupten, die wohl härtesten Schocks der gesamten Reihe zu setzen, während die Protagonistinnen hochinteressant weiterentwickelt werden. Caterina Schöllags Zukunftspläne haben sich in Wohlgefallen aufgelöst, ihre Töchter begehen ihre eigenen Wege, die jedoch alles andere als linear verlaufen. Interveniert die teils besorgte und vielleicht ebenso selbstsüchtige Mutter, verschärfen sich die Situationen für ihre Töchter in der Regel zum Negativen. Die bekannten Gesichter setzen auch hier wirklich exzellente Akzente und nehmen das Publikum jederzeit mit, und die obligatorischen Erweiterungen im darstellerischen Bereich können sich wieder einmal sehen lassen. Der Verlauf präsentiert viel Unerwartetes, strapaziert sein Publikum dabei nicht selten empfindlich, allerdings werden auch immer wieder bedeutende Lichtblicke gestreut. Ist diese dritte Phase der Reihe beendet, kann man die Fortführung dieser inszenatorisch, dramaturgisch und technisch einwandfreien Geschichten gar nicht abwarten. Dem Vernehmen nach soll eine Fortsetzung mit einem großen Zeitsprung bereits in Arbeit sein. Da es bis hierhin immer besser wurde, sind Vorfreude und Erwartungshaltung dementsprechend groß.