HÖLLENHUNDE DES SECRET SERVICE - Umberto Lenzi

Agenten rippen einsam off - Bond-Kopien aus europäischem Klon-Technik-Anbau
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Sid Vicious
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HÖLLENHUNDE DES SECRET SERVICE - Umberto Lenzi

Beitrag von Sid Vicious »

Originaltitel: Superseven chiama Cairo
Regisseur: Umberto Lenzi
Kamera: Augusto Tiezzi
Musik: Angelo Francesco Lavagnino
Drehbuch: Umberto Lenzi, Piero Pierotti
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Martin Stevens, auch Superseven genannt, hat (s)einen Geheimauftrag erfolgreich abschlossen und kehrt guter Dinge nach London zurück, um im dortigen Hauptquartier neue Instruktionen zu empfangen. Sein Vorgesetzter, der Professor, enttäuscht Stevens nicht und beordert die Supersieben unverzüglich ein neu entdecktes Metall, das eine wesentlich höhere Radioaktivität als Uran besitzt und von den Chemiefachleuten auf den Namen Baltonium getauft wurde, ausfindig zu machen. Schließlich wurde die revolutionäre Neuentdeckung kürzlich gestohlen. Doch im Anschluss an die Einverleibung unterlief den Dieben ein schwerwiegender Fehler, der dafür sorgte, dass jenes wertvolle Metall, für das die Russen bereit sind, jede Summe zu zahlen, in die Hände eines Unbekannten gelangte. Stevens soll diesen Unbekannten ausfindig machen und ihm das Baltonium abnehmen. Sein erstes Ziel führt Martin nach Kairo, wo er mit der attraktiven Faddja, die aufgrund Stevens Vorliebe für schöne Frauen bewusst auf den Superagenten angesetzt wurde, zusammentrifft. Wer steckt hinter Faddjas Annährungsauftrag und was führt die nordafrikanische Schönheit im Schilde?

Weiter geht es mit der Aufarbeitung der leider weniger beachteten Arbeiten innert Umberto Lenzis Regie-Oevre. Nachdem ich Sie im Zuge dieser Mission zuletzt ins tyrannisierte Rom entführen und hoffentlich ihr Interesse für Umbertos „Der letzte der Gladiatoren“ wecken konnte, bewegen wir uns diesmal weg von Rom gen London, Paris und Kairo, um dort einige mehr oder minder genüssliche Lungenzüge Agentenluft zu inhalieren. Währenddessen erhalten wir von Martin Stevens, die Superseven des Secret Service, das Angebot, als unser künftiger Reiseführer respektive als unsere Reflektorfigur zu fungieren. Ein mit einem üppigen Selbstbewusstsein ausgestatteter Zeitgenosse, der die nahezu unerfüllbare Order erhält: Mister X, einen Mann ohne Namen und ohne Gesicht, ausfindig zu machen und ihm das begehrte Metall Baltonium, das in den Händen der daran interessierten Sowjets den Dritten Weltkrieg auslösen könnte, abzunehmen. Martin Stevens, der das Risiko nicht scheut, da ihn Fortuna scheinbar mit sieben Leben ausgestattet hat, begegnet uns allerdings nicht nur als narzisstisch veranlagter Agent (mit erwartet hohem Frauenverschleiß) im Dienste der britischen Krone, sondern auch als ein passionierter Pfeifenraucher, womit zugleich auch seine einzige Besonderheit, die ihn von dem Groß der italienischen wie französischen Leinwandagenten unterscheidet, definiert ist. Denn seine trickreichste Spezialwaffe, ein Füllfederhalter, der mittels einer bleiernen Kugel tödliche Grüße an Stevens´ Widersacher übermitteln kann, stellt nun wirklich kein ausgemachtes Charakteristikum dar, das die Welt der Lichtspielagenten in irgendeiner Weise revolutionieren könnte.

Unsere Reise durch Europa und Nordafrika wird mit Bildern der Originalschauplätze bereichert und zwar nicht kraft willkürlich ausgewählter Archivaufnahmen. Der Film wurde tatsächlich on location (Paris, Locarno und Kairo) fotografiert, sodass höchstwahrscheinlich ein ordentliches Budget zur Verfügung stand, um über die Kulissen von Cinecittà hinaus zu werken. Dem entgegen wurde bei der Inszenierung der Actionmomente jedoch emsig gespart, denn ungeachtet der Prügeleien wird uns beispielhalber nur eine Explosion, also herzlich wenig Spektakel offeriert. Stattdessen bekommen wir etwas Sadismus geliefert, der eine Autohebebühne sowie die Stromfolter zu den eindringlichen Partnern einer nicht immer erfolgreichen Informationsbeschaffung erklären. Nachdem der Top-Agent im Kontext der angedeuteten Verhörmethoden zahlreiche Starkstromattacken auf seinen Körper einstecken musste, stellen sich die Peiniger, die Schergen des Supervillian Alex, als besonders knuffige Zeitgenossen vor, die sich (die Szene kommt derart überraschend und wirkt dabei ausgesprochen dämlich) an einem Heft, welches die Aktfotografie des frühen 20. Jahrhunderts inkludiert, kollektiv aufgeilen. Ebenfalls amüsant ist, dass man die Number One des Geheimdiensts, die uns zum Ende des Films vorgestellt wird, ausgerechnet auf den Namen Hoover taufte, jedenfalls besagt das die bundesrepublikanische TV-Synchronisation. Wer es nicht wissen sollte: J. Edgar Hoover war von 1935 bis zu seinem Tode (1972) Direktor des FBI. Er ließ Präsidenten und Regierungsmitglieder überwachen und dirigierte gemeinsam mit McCarteys Senatsausschuss die Hexenjagd auf unamerikanische Elemente.

Die daraus lesbare Fahndung nach kommunistischen Umtrieben liefert mir auch gleich den Übergang zum wohl beliebtesten Thema der Agentenfilme: Der Kalte Krieg, welchem sich „Die Höllenhunde des Secret Service“ en passant annimmt. Der diesfällig ausgetüftelte Konstruktionsplan lässt in punkto Ausrichtung und Ablauf sehr wohl Parallelen zu „Liebesgrüße aus Moskau“ erkennen. Anstelle einer Dechiffriermaschine rückt Baltonium, ein hochradioaktives Metall, in das Interessenzentrum von Geheimdienst und Verbrecherorganisation. Alle Beteiligten sind sich der bedrohlichen Lage bewusst, doch während die einen den Verkauf an die Sowjets dringend verhindern wollen, beabsichtigen die anderen möglichst viel Geld aus einem solchen Deal herausschlagen. Aber um eine der Optionen geltend zu machen, muss erst einmal das begehrte Metall eruiert werden, was die zwischen Europa und Nordafrika chargierende Suche nach Mister X aktiviert.

Während dieser topographischen Bewegung werden vier Charaktere zentralisiert: Martin Stevens, der hochmütige Pfeifenraucher und Superagent. Alex, der Supervillain, der das begehrte Metall einheimsen und es für viel Geld an die Sowjets veräußern will. Sowie die beiden weiblichen Charaktere, Denise und Faddja, die sich beide an Stevens ranschmeißen und von denen nur eine die Gute sein kann und darf. Damit verrate ich nichts über den Ausgang, sondern weise nur auf eine bekannte, stets praktizierte, die Identität chiffrierende wie später dechiffrierende Formel hin, die in nahezu jedem Eurospy-Vehikel, das ich bisher geschaut habe, ihre Anwendung findet. Die Zutaten dieser Methode, die daran beteiligten Mimen, liefern allerdings keine sonderlich hervorstechenden schauspielerischen Leistungen ab. Roger Browne agiert als der überhebliche Superagent ebenso durchschnittlich wie Fabienne Dali als die nicht minder überhebliche Denise, und Massimo Serato hätte als Oberschurke Alex fraglos ein paar Briketts mehr ins Feuer schmeißen können, um sich selbst wie uns Zuschauer etwas mehr aufzuheizen. Apropos aufheizen, anheizen, dahin schmelzen und der restliche Pipapo, die Rosi wirkt in ihrer Rolle als Faddja allein durch ihre Anwesenheit bereichernd.

Was unter dem Strich als Gesamtpaket angeboten wird, ist zwar nicht sonderlich spannend, da der Film einige unnötige Baustellen beackert und den dortigen Aufenthalt deutlich in die Länge zieht, aber prinzipiell noch okay. Es reicht jedenfalls aus, um nicht auf dem Eurospy-Schrottplatz zu landen. Die Superseven wurde übrigens auch nicht ausrangiert und sollte kurze Zeit später ihr Comeback feiern oder um es im Stile der stets rezidivierenden Texttafeln innert der Bond-Abspanncredits zu sagen: Martin Stevens will return in the next Umberto Lenzi Thriller „Die Höllenkatze des Kong-Fu”. So stay tuned for more Eurospy.
https://italo-cinema.de/italo-cinema/it ... et-service
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Richie Pistilli
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Re: HÖLLENHUNDE DES SECRET SERVICE - Umberto Lenzi

Beitrag von Richie Pistilli »

Ergänzend der Bildvergleich zwischen der TV-Ausstrahlung (ARD) und der minderprächtigen DVD (KSM):


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Sid Vicious
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Re: HÖLLENHUNDE DES SECRET SERVICE - Umberto Lenzi

Beitrag von Sid Vicious »

Das Bild der TV-Ausstrahlung hat mir zugesagt, dass man die Kinosynchro nicht parat hatte, schmälert allerdings den Gesamteindruck.
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Richie Pistilli
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Re: HÖLLENHUNDE DES SECRET SERVICE - Umberto Lenzi

Beitrag von Richie Pistilli »

Gehe auch davon aus, dass die Kinosynchro den Film in der deutschen Sprachfassung um einiges aufwerten könnte....
Vielleicht erleben wir noch irgendwann ein Release, das die besagte Tonspur mit an Bord hat.

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Mater_Videorum
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Re: HÖLLENHUNDE DES SECRET SERVICE - Umberto Lenzi

Beitrag von Mater_Videorum »

Ach, auf der DVD ist ebenfalls nur die TV-Synchro drauf? Dachte immer :arrow: mieses Bild, dafür allerdings mit Kinosynchro. :o

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Richie Pistilli
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Re: HÖLLENHUNDE DES SECRET SERVICE - Umberto Lenzi

Beitrag von Richie Pistilli »

Habe gerade auf die Schnelle die ersten Minuten zwischen TV-Ausstrahlung und DVD verglichen: Meines (laienhaften) Erachtens nach handelt es sich in beiden Fällen um die gleiche Synchro (?)

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Mater_Videorum
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Re: HÖLLENHUNDE DES SECRET SERVICE - Umberto Lenzi

Beitrag von Mater_Videorum »

Thänks für den schnellen Check, Richie! :)
Nun interessiert mich die Kinosynchro ebenfalls. :D

ephedrino
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Re: HÖLLENHUNDE DES SECRET SERVICE - Umberto Lenzi

Beitrag von ephedrino »

Erinnere mich, meine TV-Aufnahme wieder gelöscht zu haben, weil ich mit der Synchro absolut nicht konnte.

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Sid Vicious
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Re: HÖLLENHUNDE DES SECRET SERVICE - Umberto Lenzi

Beitrag von Sid Vicious »

Die DVD inkludiert die TV-Synchro. Ganz leicht daran zu erkennen, dass Martin Stevens von Nils Clausitzer gesprochen wird. Die Kinosynchro ist ja mittlerweile aufgetaucht und wird bald , sofern sich die Lage mit dem Vrius bis dahin beruhigt hat, beim DELIRIA-Treffen zu hören sein.
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Kent
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Re: HÖLLENHUNDE DES SECRET SERVICE - Umberto Lenzi

Beitrag von Kent »

Ich habe die TV Version am 30.06.2022 auf One gesehen. Vielleicht ist die ja noch eine Zeit lang in der Mediathek.

Ich persönlich fand den Film ungefähr bis zur Hälfte sehr charmant. Leider ist es so, dass er im Verlauf dann doch etwas schwächelt, und etwas zu simpel wird.
Aber, Lenzi hatte schon damals ein hohes Tempo veranschlagt, das den Film auch heute noch gut sehbar macht.

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Richie Pistilli
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Re: HÖLLENHUNDE DES SECRET SERVICE - Umberto Lenzi

Beitrag von Richie Pistilli »

Kent hat geschrieben:
Mi., 06.07.2022 15:36
Ich habe die TV Version am 30.06.2022 auf One gesehen. Vielleicht ist die ja noch eine Zeit lang in der Mediathek.


Der Film scheint mittlerweile nicht mehr online zu sein....
Habe aber einen kurzen Filmausschnitt auf YT gefunden, bei dem man sich ein Bild über die mittelprächtige TV-Synchro machen kann:


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Richie Pistilli
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Re: HÖLLENHUNDE DES SECRET SERVICE - Umberto Lenzi

Beitrag von Richie Pistilli »

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Höllenhunde des Secret Service (D)
Superseven chiama Cairo (IT)
Super 7 appelle le sphinx (F)
Supersiete llama al Cairo (ES)
Superseven - Agente para Matar (BRA)
SuperSeven Calling Cairo


IT / F 1965

R: Umberto Lenzi
D: Roger Browne, Fabienne Dali, Massimo Serato, Rosalba Neri, Andrea Aureli, Dina De Santis, Antonio Gradoli, Stella Monclar, Mino Doro, Franco Castellani, Claudio Biava, Sandro Pellegrini u.a.



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Deutsche Erstaufführung: 20. Januar 1967

Synchronkartei: Kinosynchro

Synchronkartei: TV-Synchro (1992)

Italo-Cinema

Bretzelburger

Score: Angelo Francesco Lavagnino

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OFDb



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Ein harter Fall für Martin Stevens (Roger Browne). Er ist Agent Super Seven, seine Missionen rund um die Welt sind streng geheim und hoch brisant. So auch dieses Mal. Aus einem Liverpooler Spezial-Labor ist radioaktives Material verschwunden. Wer steckt dahinter? Ein Unbekannter hat es geschafft, das Diebesgut in einer Kamera unterzubringen. Die ist allerdings auf dem Weg nach Kairo! Agent Super Seven ist auf sich gestellt. Und die Verfolger sind zahlreich: Auch der russische Geheimdienst würde gerne in den Besitz der Kamera kommen. Dessen Methoden sind nicht gerade fair, weshalb Mr. Stevens lieber aufpassen sollte, wenn rassige Frauen ihm schöne Augen machen... denn wer weiß schon, wer sie dafür bezahlt? [Quelle: KSM]



Ein Jahr bevor Umberto Lenzi seine HÖLLENKATZE ins Rennen schickte, inszenierte er mit HÖLLENHUNDE DES SECRET SERVICE einen Quasi-Vorgänger, der nach HEIßE GRÜßE VOM C.I.A. bereits seinen zweiten Eurospy-Streifen darstellte. Im Mittelpunkt steht wie beim Nachfolger der Super-Agent Martin Stevens, dem aber in der deutschen TV-Synchronfassung der Vorname Michael verliehen wurde. Gedreht wurde der Film an Schauplätzen in Kairo, Locarno, London und Rom. Inszenatorisch plätschert die überschaubare Handlung etwas vor sich hin, obwohl der Film alle Ingridenzien beinhaltet, die ein italienischer Spionagefilm haben muss: Einen draufgängerischen Super-Agenten, der kampfakrobatische Verrenkungen aufs Parkett legt und sämtlichen Frauen den Kopf verdreht, wilde Verfolgungsjagden, eine ganze Menge Prügeleien sowie ein Rasierapparat, der bei 220 Volt einen Notruf sendet. Im Vergleich zu späteren Eurospy-Produktionen wirken Lenzis HÖLLENHUNDE recht gediegen. Dafür trumpft der Streifen mit einer Handlung auf, die den echten Bond vor Neid erblassen lässt: Ein neuartiges Metall, das trotz einer hundert mal höheren Radioaktivität als Uran die Eigenschaft besitzt, ohne Gefahr für Leib und Leben als ganz normales Material verwendet zu werden, wurde versehentlich einem ahnungslosen Touristen in Form eines Zoomobjektives einer Super-8-Filmkamera ausgehändigt, der nun irgendwo in Kairo seine Urlaubstour damit filmt. Agent Stevens erhält daraufhin den Auftrag, die Identität des unbekannten Urlaubers aufzudecken, infolgedessen er sich auf dem direkten Weg nach Kairo begibt. Dort erwartet ihn aber bereits eine Gangsterbande, die es ebenfalls auf das wertvolle Metall 'Baltonium' abgesehen hat, um dieses im Anschluss gewinnbringend an den russischen Geheimdienst zu verkaufen. Während Agent Stevens von dem US-Schauspieler Roger Browne gespielt wird, verkörpert Massimo Serato seinen Gegenspieler Alex. Zwar kann Browne Serato schauspielertechnisch nicht das Wasser reichen, legt aber dennoch eine akzeptable Darbietung an den Tag. Als weibliche Darstellerinnen verpflichtete Lenzi die auf den Bahamas geborene Schauspielerin Fabienne Dali sowie Rosalba Neri, gegen deren Glanz und Glorie so manches echtes Bond-Girl das Nachsehen hat. Leider beinhaltet die DVD als auch die TV-Ausstrahlung lediglich die steril klingende TV-Synchro von 1992, die wiederum den Filmgenuss enorm mindert. Hoffe daher weiterhin auf eine Veröffentlichung des Films, welche die deutsche Kinosynchro der Internationale Film-Union GmbH mit an Bord hat, denn mit einer gut gemachten Synchronfassung macht dieser angenehme Eurospy-Streifen bestimmt noch um einiges mehr Spaß.


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Filmplakate:
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Filmausschnitt (deutche TV-Synchro):
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Score:
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