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RAUMPATROUILLE - DIE PHANTASTISCHEN ABENTEUER DES RAUMSCHIFFES ORION

Verfasst: Fr., 09.04.2021 12:34
von Prisma



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● RAUMPATROUILLE - DIE PHANTASTISCHEN ABENTEUER DES RAUMSCHIFFES ORION / RAUMPATROUILLE ORION (D|1966)
in den Hauptrollen | Dietmar Schönherr | Eva Pflug | Wolfgang Völz | Claus Holm | Friedrich G. Beckhaus | Ursula Lillig | Friedrich Joloff | u.a.
eine Fernsehserie von Theo Mezger und Michael Braun
eine Produktion der Bavaria | im Auftrag des WDR





Die unergründlichen Weiten des Weltalls veranlassten Film und Fernsehen immer wieder dazu, die Thematik filmisch aufzuarbeiten und in unterschiedlicher Art und Weise zu interpretieren. Dabei herausgekommen sind folglich auch auseinandergehende Ergebnisse, die in der Regel über einen hohen Unterhaltungswert, Spannung und Action verfügen. Dies kann man auch "Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion" bescheinigen, die seinerzeit mit großer Wucht und großem Erfolg in deutsche Wohnzimmer einschlagen konnte, und von den Regisseuren Theo Mezger und Michael Braun im Wechsel inszeniert wurde. Obwohl damals leider nur sieben Episoden inszeniert wurden, genießt die Serie heute einen großen Kultstatus, nicht zuletzt, weil sie seit der Erstausstrahlung im Jahr 1966 an die 20 Mal im deutschen Fernsehen wiederholt wurde und über Effekte und Ideen verfügt, die spektakulär und innovativ waren, heutzutage vor allem für einen eigentümlichen Charme sorgen können.

Dass "Raumpatrouille Orion", wie sie mittlerweile hauptsächlich genannt wird, es nur auf eine derart übersichtliche Anzahl von Folgen brachte, liegt sicherlich nicht zuletzt an den ungewöhnlich hohen Produktionskosten und dem überdurchschnittlichen Aufwand, der bei einem derartigen Format betrieben werden muss. Versehen mit einer Crew aus bekannten Schauspielern, wie etwa Dietmar Schönherr, Eva Pflug oder Claus Holm, kommt schnell ein hoher Wiedererkennungswert auf, außerdem hallt Peter Thomas' legendärer Soundtrack auch lange nach der letzten Aufgabe der "Orion" nach und zählt zweifellos zu den besten Arbeiten, die das deutsche Fernsehen je gesehen hat. In der Rückschau wird hier vielleicht vor allem die Nostalgie des interessierten Publikums bedient, aber es sollte auch nicht vergessen werden, welche Durchschlagskraft die damals revolutionäre Serie mit sich brachte, immerhin kam es kurz zuvor zu ersten unbemannten Mondlandungen, was die Fantasie sicherlich nur noch mehr beflügeln sollte.

Re: RAUMPATROUILLE - DIE PHANTASTISCHEN ABENTEUER DES RAUMSCHIFFES ORION

Verfasst: So., 02.05.2021 20:38
von Prisma


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● FOLGE 01 | RAUMPATROUILLE - DIE PHANTASTISCHEN ABENTEUER DES RAUMSCHIFFES ORION | ANGRIFF AUS DEM ALL (D|1966)
mit Dietmar Schönherr, Eva Pflug, Claus Holm, Wolfgang Völz, F. G. Beckhaus, Ursula Lillig
und Benno Sterzenbach, Friedrich Joloff, Franz Schafheitlin, Thomas Reiner, Hans Cossy, Liselotte Quilling und Charlotte Kerr
eine Produktion der Bavaria Atelier GmbH | im Auftrag des WDR
Regie: Michael Braun



Commander Allister McLane (Dietmar Schönherr) hat nach einem riskanten und unerlaubten Landemanöver mit Konsequenzen zu rechnen. Dies gilt auch für die gesamte Crew seines Raumschiffes "Orion 7". Die Besatzung wird für den Zeitraum von drei langen Jahren zum Patrouillen-Dienst degradiert, obwohl dies McLanes außergewöhnliche Fähigkeiten keineswegs entspricht. Zusätzlich ordnet General Wamsler (Benno Sterzenbach) an, dass ab sofort ein Sicherheitsoffizier mit an Bord sein muss, um die Aktivitäten des Commander McLane zu überwachen. Hierbei handelt es sich um Tamara Jagellovsk (Eva Pflug), die trotz Protest ab sofort an jedem Patrouillenflug teilnehmen wird...

"Raumpatrouille Orion", wie die Serie landläufig genannt wird, genießt heute längst Kultstatus, und das nicht zuletzt wegen der Tatsache, das es sich für damalige Verhältnisse um revolutionären Stoff innerhalb des Deutschen Fernsehens handelte. So wird die Serie nicht von ungefähr immer wieder als Straßenfeger bezeichnet. Mit Einschaltquoten von bis zu über 50 % trifft diese Beschreibung sicherlich irgendwie zu. Für damalige Verhältnisse erschien die Thematik der Serie weitblickend, die Tricktechnik fortschrittlich und das Gesamtergebnis aufwendig inszeniert, was für heutige Begriffe vielleicht nicht mehr in dem gleichen Maß gilt. Aber man darf ruhig auch mal ein paar Augen zudrücken und die spektakulären Fälle als charmant auslegen. Das Konzept der Reihe ist ebenso einfach wie wirksam angelegt. Sympathische Charaktere operieren auf eigene Hand und kosten jeden erdenklichen Spielraum aus, um die Obrigkeit in Wallung zu bringen. Der Kampf von Gut gegen Böse kreiert die großen Spannungsmomente, die die Serie im Endeffekt charakterisieren, auch der Humor kommt nicht zu kurz, da insbesondere durch die Einführung des zunächst unbeliebten Sicherheitsoffiziers in der "Orion 7" ein wahres Tauziehen veranstaltet wird. Die Vision, wie das Leben auf der Erde eines Tages aussehen könnte, scheint vom Prinzip her gar nicht so weit hergeholt zu sein, auch wenn es thematisch, beziehungsweise optisch heutzutage nicht mehr besonders gut greift. Die Kulissen wirken aufwendig, die Ensembles gewollt futuristisch und es finden sich haufenweise derartiger Spielereien, die den Zuschauer bei Laune halten sollen.

Die Besatzung der "Orion" ist mit beliebten Kino- und TV-Stars bestückt. Über die gesamte Spieldauer wird eigentlich keine Möglichkeit ausgelassen, den Protagonisten Dietmar Schönherr in ein exponiertes Licht zu rücken, und ihn als eine Art Helden darzustellen, der nicht nur mit allen Wassern gewaschen ist, sondern vor allem jeder noch so schwierigen Aufgabe gewachsen zu sein scheint. Dem Zuschauer vermittelt das ein Gefühl der Verlässlichkeit und es wird einfach ein hohes Identifikations-Potential geboten. Mit Eva Pflug, seiner neuen Sicherheitsbeauftragten, gerät er permanent aneinander, was zunächst wie ein Duell auf Augenhöhe aussieht, doch dann schwächelt ihre Figur immer wieder zu Gunsten der zu glorifizierenden Figur McLane, sprich zugunsten des starken Mannes. Eigentlich sind die Kompetenz-Verteilungen revolutionär angelegt: es gibt weibliche Offiziere und Generäle, Frauen sind praktisch gesehen gleichberechtigt, rutschen neben McLane dann aber doch bei jeder Gelegenheit ehrfürchtig auf den Knien herum, wenn auch nur im übertragenen Sinn. Für Humor sorgen recht ausgefeilte Dialoge und einige Herren der Orion-Besatzung, Spannung kommt in Form der sogenannten »Frogs« daher, einer außerirdischen Lebensform, die in ihren leuchtenden und pulsierenden Silhouetten für die latente Bedrohung sorgen sollen. Die lange Spieldauer von gut 60 Minuten ist gut ausgefüllt und es kommen keine großartigen Aussetzer auf. Der Spaßfaktor ist bei dieser Serie aber ohnehin vorprogrammiert. "Raumpatrouille Orion" macht auch heute noch richtigen Spaß und kann durchaus zum Grundstein für aufkommende Weltraum-Affinitäten werden.

Re: RAUMPATROUILLE - DIE PHANTASTISCHEN ABENTEUER DES RAUMSCHIFFES ORION

Verfasst: Sa., 31.07.2021 14:49
von Percy Lister
Als die Bavaria das Projekt "Raumpatrouille - Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion" im Jahr 1965 in Angriff nahm, wurde nicht nur nach spannender Unterhaltung gestrebt, sondern auch ein Ausblick auf die Zukunft gewährleistet, wobei heute festgestellt werden kann, dass einiges bereits eingetreten ist. So ist der Klimawandel voll im Gange und medizinische und technische Innovationen von damals sind längst etabliert. Besonders interessant ist die Beleuchtung der sozialen Beziehungen der Menschheit, das Verhältnis zwischen den Geschlechtern und die Nutzbarkeitsmachung ihrer mannigfaltigen Möglichkeiten. Das Augenmerk fällt dabei vor allem auf die drei starken Frauen der Serie, die in Gestalt von Charlotte Kerr, Margot Trooger und Eva Pflug für Furore sorgen. Sie dienen dem weiblichen Publikum als Identifikationsfiguren und zeigen auf, was möglich sein kann, wenn das Schablonendenken beendet und die Fähigkeiten des Einzelnen abseits einer Geschlechter-Apartheit gewürdigt werden. Wie Prisma bereits erwähnt, geschieht dies nicht immer bis zur letzten Konsequenz, weil 1965 noch immer Stereotype in den Köpfen herumspukten und man sich Frauen nur in Ausnahmefällen als Führungspersönlichkeiten vorstellen konnte. Der Wortwechsel zwischen Commander McLane und "Sie" in "Der Kampf um die Sonne" unterstreicht dies wirkungsvoll: "Frauen wie Sie gibt es bei uns nicht, noch nicht." - "Und Männer wie Sie gibt es bei uns nicht mehr." Leider vermittelt die Figur der Herrscherin von Chroma, dass die Wissenschaft in den Händen der Männer liegt, weil die Frauen dafür angeblich (noch) nicht qualifiziert wären. Das dämpft die Freude über die erfolgreiche Führung des Planeten, auch wenn Margot Trooger ihre Souveränität wie immer mit einem charmanten, aber bestimmten Lächeln untermalt. Eva Pflug als Sicherheitsbeauftragte des GSD weicht in ihrer Strenge und Autorität zunehmend ab, als sich ein Gefühl für McLane einstellt und sie sich mehr und mehr mit der Besatzung des schnellen Raumkreuzers identifiziert. Einzig General Lydia van Dyke als Kommandeur der "Schnellen Raumverbände", des Geschwaders von Kampfraumschiffen, beweist uneingeschränkt Stärke und Führungsqualitäten, was durch die überzeugende Charlotte Kerr auf sehr wirkungsvolle Weise unterstrichen wird.

Re: RAUMPATROUILLE - DIE PHANTASTISCHEN ABENTEUER DES RAUMSCHIFFES ORION

Verfasst: Di., 03.03.2026 10:11
von alex_wintermute
Raumpatrouille Orion (1966)

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Ein Meilenstein der deutschen Fernsehgeschichte und eines meiner absoluten Lieblingsserien. "Raumpatrouille Orion" ist eines der ersten deutschen SciFi TV-Serien, die im Fernsehen ausgestrahlt wurde und einen erheblichen Einfluss auf das SciFi Genre hatte. "Raumpatrouille Orion" zeichnet sich ganz besonders durch eine interessante Handlung, innovative Spezialeffekte und fantastischen Set Design aus und lebt von seinen liebevollen und charismatischen Charakteren. Es macht unglaublich viel Spaß der Orion Crew um Dietmar Schönherr und Eva Pflug zuzuschauen, sie wachsen alle einem sehr schnell ans Herz. Die Charaktere sind vielschichtig und die Dialoge sind oft humorvoll und clever gehalten und jede Menge Charme versprüht die Orion Crew. Was die TV-Serie ebenfalls so besonders macht, liegt darin, dass sie mit extrem bescheidenem Budget eine ganze glaubwürdige Zukunftswelt erschaffen hat, die selbst heute noch äußerst faszinierend wirkt. Die Macher mussten fast alles aus Alltagsgegenständen bauen, etwa Bügeleisen, Duschköpfe, Cocktailgläser oder Plastikstühle, und haben daraus eine futuristische Technik und eine überzeugende Raumschiffausstattung gezaubert. Diese kreative Improvisation verleiht der Serie ihren ganz eigenen, charmanten und zugleich stilvollen Look, der sich stark von späteren Hochglanzproduktionen unterscheidet. Die Figuren sind für diese Zeit ungewöhnlich differenziert. Commander McLane ist kein unfehlbarer Held, sondern ein manchmal aufsässiger aber prinzipientreuer Offizier. Seine Crewmitglieder haben eigene Stärken, Ecken und Kanten und tragen sichtbar zum Gelingen der Missionen bei Dadurch entsteht ein echtes Teamgefühl und nicht nur eine Ansammlung von Statisten um den Hauptdarsteller. Bemerkenswert ist die Rolle der Frauen, die zwar noch klar in den Konventionen der 60er Jahre verankert ist, aber trotzdem wesentlich aktiver, kompetenter und selbstbewusster gezeichnet wird, als es damals im deutschen Fernsehen üblich war. Die Musik bzw. der Soundtrack von Peter Thomas ist ebenfalls klasse, er kombiniert Jazz, frühe elektronische Klänge und orchestrale Elemente zu einer eigenwilligen, sofort wiedererkennbaren Klangwelt, die die futuristische Atmosphäre perfekt unterstützt. Zusammen mit den faszinierenden S/W Aufnahmen, den oft überraschend kunstvollen Kameraeinstellungen und den liebevoll gestalteten Trickaufnahmen entsteht ein sehr ästhetisches Gesamtbild, das trotz technischer Limitierungen beeindruckend zeitlos wirkt. Innovation, Kreativität und Originalität zeichnen "Raumpatrouille Orion" aus. Die Kombination aus futuristischen Technologien, charismatischen Darstellern und spannenden Weltraumabenteuern macht die TV Serie zu einem Meilenstein des deutschen Fernsehens. "Raumpatrouille Orion" zeigt was mit Fantasie, intelligenten Drehbüchern, starken Schauspielern und stilbewusster Inszenierung möglich ist, selbst wenn kaum Geld und Technik zur Verfügung stehen. Die Serie strahlt bis heute eine einzigartige Mischung aus Retro Charme, Ernsthaftigkeit, Ironie und visionären Ideen aus, die im deutschen Fernsehen so nie wieder in dieser Form erreicht wurde. Zumindest nicht im deutschen Serienformat. Jede Menge Herzblut steckt in "Raumpatrouille Orion". Es ist zweifelsohne eines der besten SciFi TV-Serie aller Zeiten. Wirklich schade, dass nach gerade mal 7 Episoden Schluss gewesen ist. Hätte gerne noch weitere Episoden über die sympathische Orion Crew um Dietmar Schönherr und Eva Pflug gesehen. Nicht nur für SciFi Fans ein absolutes Muss. Wahrlich ein Kultklassiker. 10/10

Re: RAUMPATROUILLE - DIE PHANTASTISCHEN ABENTEUER DES RAUMSCHIFFES ORION

Verfasst: Mi., 04.03.2026 10:01
von Prisma
alex_wintermute hat geschrieben:
Di., 03.03.2026 10:11
Die Macher mussten fast alles aus Alltagsgegenständen bauen, etwa Bügeleisen, Duschköpfe, Cocktailgläser oder Plastikstühle, und haben daraus eine futuristische Technik und eine überzeugende Raumschiffausstattung gezaubert. Diese kreative Improvisation verleiht der Serie ihren ganz eigenen, charmanten und zugleich stilvollen Look, der sich stark von späteren Hochglanzproduktionen unterscheidet.

Genau das macht auch heute einen Großteil des Charmes aus, auch wenn man immer mal wieder hört, dass es unfreiwillig komisch wirkt. Ich denke aber nicht, dass dem Publikum permanent Alltagsgegenstände ins Auge gesprungen sind, zumindest damals. Wenn man es weiß, achtet man schon darauf. Für eine deutsche Serie war es allerdings ein Wagnis, das Anerkennung verdient. Innerhalb der Möglichkeiten ist für meinen Geschmack das Optimum herausgeholt worden und auch wenn das für heutige Begriffe nicht mehr so wirken mag, die Serie war schon aufwändig produziert. Ich denke, das ist auch der Grund, dass nach so wenigen Folgen bereits Schluss war. Wirklich schade, ich hätte gerne noch mehrere Abenteuer der Crew gesehen.

Re: RAUMPATROUILLE - DIE PHANTASTISCHEN ABENTEUER DES RAUMSCHIFFES ORION

Verfasst: Mi., 04.03.2026 11:08
von alex_wintermute
Prisma hat geschrieben:
Mi., 04.03.2026 10:01
alex_wintermute hat geschrieben:
Di., 03.03.2026 10:11
Die Macher mussten fast alles aus Alltagsgegenständen bauen, etwa Bügeleisen, Duschköpfe, Cocktailgläser oder Plastikstühle, und haben daraus eine futuristische Technik und eine überzeugende Raumschiffausstattung gezaubert. Diese kreative Improvisation verleiht der Serie ihren ganz eigenen, charmanten und zugleich stilvollen Look, der sich stark von späteren Hochglanzproduktionen unterscheidet.

Genau das macht auch heute einen Großteil des Charmes aus, auch wenn man immer mal wieder hört, dass es unfreiwillig komisch wirkt. Ich denke aber nicht, dass dem Publikum permanent Alltagsgegenstände ins Auge gesprungen sind, zumindest damals. Wenn man es weiß, achtet man schon darauf. Für eine deutsche Serie war es allerdings ein Wagnis, das Anerkennung verdient. Innerhalb der Möglichkeiten ist für meinen Geschmack das Optimum herausgeholt worden und auch wenn das für heutige Begriffe nicht mehr so wirken mag, die Serie war schon aufwändig produziert. Ich denke, das ist auch der Grund, dass nach so wenigen Folgen bereits Schluss war. Wirklich schade, ich hätte gerne noch mehrere Abenteuer der Crew gesehen.

Absolut. Die Serie war ihrer Zeit weit voraus. Es wurden auch Alka Seltzer Tabletten genutzt, um den Unterwasserstart des Raumschiffs zu simulieren. Und Kaffeebohnen für Asteroiden. Legendär auch das ikonische Bügeleisen! Parallel zu "Raumpatrouille Orion" entstand in den USA nahezu zeitgleich "Star Trek", ebenfalls eine legendäre Serie, aber mit weitaus mehr Episoden und in Farbe. Jedenfalls liebe ich die TV-Serie "Raumpatrouille Orion" eben wegen der gewissen Unperfektion und Improvisation, die aber trotzdem perfekt wirkt und natürlich wegen ihrem ganz eigenen Charme, den sie heute immer noch ausstrahlt. Neben den faszinierenden Aufnahmen in S/W und ihren charismatischen Darstellern.