KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Peitschenhiebe, laute Explosionen, wilde Abenteuer und anderer Filmstoff aus Italien.
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Prisma
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KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Beitrag von Prisma »



Herbert Fux   Ann Smyrner   in

KREUZFAHRT DES GRAUENS


● ORE DI TERRORE / KREUZFAHRT DES GRAUENS / DIE TODESYACHT (I|D|1971)
mit Karin Schubert, Rainer Basedow, Mario Novelli, Paolo Magalotti, Léa Nanni, Hansi Linder und John Barclay
eine Produktion der Admiral International Films | Studio Hamburg Filmproduktion
ein Film von Gudio Leoni


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»Sie sollten alle Angst haben!«


Eine Clique von reichen Herrschaften aus Wirtschaft und Politik fasst eine Kreuzfahrt ins Auge, bei der allgemeines Vergnügen und das Vertiefen geschäftlicher, sowie einschlägiger Kontakte im Vordergrund stehen soll. Nach kurzer Zeit liest die dekadente Truppe drei Schiffbrüchige auf hoher See auf, doch aus der Rettung wird schnell ein waschechter Alptraum, da es sich bei den drei Männern ganz offensichtlich um Geistesgestörte handelt, die einer Strafanstalt entflohen sind. Plötzlich folgt ein bestialischer Mord und die Crew gerät in die Gewalt des Anführers Professor Martin (Herbert Fux), der sich die Zeit ab sofort mit perfiden Psycho-Spielen vertreibt und einige der Personen erniedrigt, quält und gegeneinander ausspielt. Wer hat die schlechtesten Karten in diesem Tauziehen um Leben und Tod..?

Der Titel "Kreuzfahrt des Grauens" steht sowohl vielversprechend als auch verheißungsvoll für eine Fahrt ins Ungewisse, die der Zuschauer unter den bestehenden Voraussetzungen bereitwillig annimmt. Alleine das Setting wirkt wie eine Garantie im Rahmen der bestehenden Erwartungshaltung, kreuzt sich doch ein unausweichliches Vakuum mit der Dekadenz und den Spleens der sich zur Schau stellenden Hautevolee auf dieser Yacht. Alleine unter diesen Rahmenbedingungen ist Zündstoff und Konfrontation schon vorprogrammiert, falls man aber noch drei schiffbrüchige Wahnsinnige aufgabelt, ist der Wahnsinn im Quadrat so gut wie perfekt. Bleibt man beim Titel, wird man beim Betrachten des Verlaufs und vor allem des Finales sicherlich nicht vollkommen zufriedengestellt, bleiben doch drastische Veranschaulichungen und neue Erfindungen zwischen Sex, perfiden Spielereien und Geistesgestörtheit aus, aber man kann diesem eigenartigen Experiment von Regisseur Gudio Leoni dennoch attestieren, dass es sich um eine nicht alltägliche Panorama-Fahrt übers Meer handelt. Im Großen und Ganzen stimmen die hier angebotenen Zutaten, um einen bedeutenden Unterhaltungswert zu kreieren, nichts wirkt eigentlich nachvollziehbar oder gar wahrscheinlich, aber genau das stellt schließlich das Elixier dieses Films dar. Eine krude Geschichte, bizarre Protagonisten und unlösbare Fragen, deren Antworten nicht einmal der Wind kennt, bieten ein Roulette zwischen Zustimmung und Abneigung an, sodass es durchaus im Bereich des Möglichen liegt, dass die Geschichte total floppen, aber auch zum Volltreffer mutieren kann. Die Personen auf der Yacht bilden letztlich das Epizentrum der Verwirrung und in diesem Zusammenhang darf man hauptsächlich irritiert bis ungläubig auf bekannte Darsteller schauen, deren Leistungen erst einmal geordnet werden müssten.

Die Dramaturgie sieht bei dieser ziellosen Fahrt ausschließlich deutliche Stempel vor, die den Beteiligten aufgedrückt werden, allerdings ist die Ausführung ihre Sache. Mit einem guten alten Bekannten namens Herbert Fux, der ganz offensichtlich alles spielen konnte und das auch noch überzeugend, fühlt man sich auf der sicheren Seite. Auf den limitierten Orbit dieser Produktion bezogen, entstehen hierbei kleinere bis größere Momente, die ebenso erstaunt als auch ungläubig zur Kenntnis genommen werden dürfen und vor allem die Dialoge, in Verbindung mit einer Freude spendenden Synchronisation vertreiben die Zeit sehr gut und kurzweilig. Die Filmgeschichte dokumentierte dem Empfinden nach unzählige Schwanengesänge von Schauspielern, die genau in Produktionen dieses Kalibers ihren vermeintlich tiefsten Karrierepunkt kennenlernen mussten und hierbei ist gedanklich nicht an der Partizipation von Ann Smyrner vorbeizukommen, die in ihrem letzten Spielfilm vor ihrem wenig später vollstreckten Karriere-Ende zu sehen ist. Smyrners Darbietung bleibt schlussendlich nichts als Auslegungssache. Einerseits agiert sie selbstverständlich vollkommen fernab ihres obligatorischen Einsatzgebietes, bei dem unterm Strich stets die Rolle der Sympathieträgerin übrig blieb, aber andererseits beobachtet man die Dänin ausnahmsweise einmal nicht unter dem Siegel der Uniformität, sodass sie mit Facetten aus dem Dunstkreis der verhaltenen Schmuddel-Mottenkiste überraschen kann. Ordinär und verschlagen will Ann Smyrner hier jedenfalls sehr gut stehen, aber zu diesem Frauentyp lässt sich zumindest auf diesem Schiff absolut kein Pendant aufspüren. Karin Schubert drückt lediglich ein bisschen mehr auf die Tube und wartet mit zusätzlichen Talenten, respektive Reizen auf, die ihre dänische Kollegin bis zuletzt verbergen sollte. Karin Schubert gestaltet ihre zugegebenermaßen anspruchslose Rolle jedenfalls so, dass man sie mit den eigenen Blicken ausziehen würde, wenn sie einem nicht zuvor käme.

Die weiteren offenherzigen bis schmierigen Rollen wurden mit mehr oder weniger bekannten deutschen und italienischen Darstellern besetzt, die sich willen- und hüllenlos dem Konzept der Geschichte beugen. In diesem Zusammenhang ist vielleicht Rainer Basedow zu erwähnen, der mit einem nahezu byzantinischen Anti-Charme auffällt. Geht man zurück zur Quintessenz der Story, also dem Auflesen der drei Geistesgestörten Schiffbrüchigen und deren weiterem Handeln, bewegt man sich absolut fernab von logischem Fahrwasser, woraus der Verlauf aber erst gar keinen Hehl zu machen versucht. Ein bestialischer Mord geschieht, doch die Reaktionen aller Personen an Bord geben unlösbare Rätsel auf. Entsteht Chaos, kommt es zu Hysterie oder Panik? Nichts dergleichen will passieren und man geht unbeirrt seinen Trieben und Launen nach, dem Zuschauer werden immer wieder kleinere Orgien und ekstatische Momente geboten. Man pfeift auf Bestürzung und Moral, schließlich ist man zusammengekommen um ausgiebig zu feiern und Bäumchen-wechsle-dich-Spielchen nachzugehen. Um keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen, Gudio Leoni geht bei der Exposition grundsätzlich zu zahm und verhalten vor, es mangelt zugunsten wirrer Inhalte an Spannung und Stringenz, außerdem fehlt der ultimative Aha-Effekt. Dennoch weiß dieses eben nicht herkömmliche Filmchen aus nahezu unerfindlichen Gründen zu unterhalten, ja, beinahe zu fesseln, was sicherlich zu Erklärungsnöten führen würde, vorausgesetzt man wollte sich hier alles pragmatisch klären. Fakt ist, dass es keine Erläuterungen für das Dargebotene gibt und dass offensichtlich auch niemand daran interessiert war. Unterm Strich regt "Kreuzfahrt des Grauens" schließlich die eigene Fantasie an, da man einfach nicht begreifen will, wie es denn eigentlich zu solch einem Produkt in genau dieser Mache kommen konnte. Bei Gefallen des Films erübrigt sich jedoch auch diese rhetorische Frage und der eigene miese Geschmack scheint letztlich unsinkbar zu sein.

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Richie Pistilli
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Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Beitrag von Richie Pistilli »

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Kreuzfahrt des Grauens (D)
Die Todesyacht (D - VHS)
Ore di terrore (IT)
I krouaziera tou tromou (GR)


IT / D 1971
GR 1971


R: Guido Leoni (IT / D)
R: Christos Kefalas (GR)
D: Herbert Fux, Rainer Basedow, Ann Smyrner, Karin Schubert, Léa Nanni, Leontine May, Mario Novelli, John Barclay, Hansi Linder, Paolo Magalotti, Franco Marletta, Franco Chillemi, Andreas Barkoulis (GR), Dimitris Gousis (GR), Dimos Starenios (GR), Christos Kefalas (GR)


Italo-Cinema.de

OFDb



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"Eine Bootsfahrt die ist lustig, eine Bootsfahrt die ist schön".


Dies dachten sich dann wohl auch vier fadenscheinige Geschäftsmänner, als sie eines sonnigen Tages gemeinsam mit ihren luxusverwöhnten Ischen auf hohe See stechen, um dort dann in aller Ruhe bei Frohsinn und Ausgelassenheit ein paar ihrer verwerflichen Geschäfte abwickeln zu können. Gesagt, getan, aber bereits wenige Minuten später treffen sie dann auch schon urplötzlich auf drei Schiffsbrüchige, die sie nach erfolgreicher Bergung an Bord ihrer Jacht einquartieren. Doch ihre Gastfreundschaft wird der illustren Truppe letztendlich zum Verhängnis, da es sich bei den vermeintlich hilflosen Schiffbrüchigen um drei aus einer forensischen Sicherungsverwahranstalt ausgebrochenen Psychopathen handelt, die nun unseren tollgeschockten Kreuzfahrern den weiteren Spaß an der Bootsfahrt mächtig verderben. Dabei verringert sich dann auch recht schnell die Anzahl der an Bord befindlichen Personen, da der unberechenbare Wahnsinn der unmedikamentierten Psychocracks völlig außer Kontrolle geraten zu sein scheint....


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Heißa, nachdem ich diesen Film aus unerklärlichen Gründen scheinbar immer mit Mord an Bord (Schwarzer Nerz auf zarter Haut) verwechselt hatte und folglich auch noch nicht gesehen habe, wurde die Kreuzfahrt des Grauens gleich mal letzten Freitag nach Feierabend nachgeholt. Eine sehr gute Entscheidung, wie sich im Nachhinein herausstellte, da die psychopathologischen Schiffsreisebegleiter auf der "letzten Jacht, links" (light) durchwegs ein gelungenes Animationsprogramm darboten, das trotz eines sehr wechselhaften Seegangs die gute Laune fast zu jedem Zeitpunkt der unheilvollen Kreuzfahrtreise aufrecht erhielt. Ansonsten kann ich mich den Worten Prismas nur anschließen, der es mit der folgenden Formulierung genau auf den Punkt gebracht hat:

Prisma hat geschrieben:Im Großen und Ganzen stimmen die hier angebotenen Zutaten, um einen bedeutenden Unterhaltungswert zu kreieren, nichts wirkt eigentlich nachvollziehbar oder gar wahrscheinlich, aber genau das stellt schließlich das Elixier dieses Films dar. Eine krude Geschichte, bizarre Protagonisten und unlösbare Fragen, deren Antworten nicht einmal der Wind kennt...
Wie gesagt, spielt die fehlende Nachvollziehbarkeit auf jeglichen Ebenen letztendlich eine untergeordnete Rolle, da dieses seefahrerische Schmierenstück auch ohne die entsprechenden Antworten funktioniert. Die Schauspieler können dabei zum größten Teil auch gefallen, von denen dann aber Herbert Fux in der Rolle des unheilvollen Professors an vorderster Front die überragendste Leistung an den Tag legt. Rainer Basedow darf dieses mal einen belgischen Geschäftsmann verkörpern, der verwerfliche Geschäfte mit ausrangierten Impfstoffbeständen betreibt, die letztendlich gerade wegen ihrer Wirkungslosigkeit aus dem Verkehr gezogen wurden. Der nicht gerade alltägliche Name seines Rollencharakters bringt dann auch sogleich ein weiteres ungelöstes Rätsel mit sich, denn dieser lautet: "Roger Fritz" Böllensteen

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich keine der anwesenden Damen bisher so richtig auf dem Schirm hatte, was sich nach dieser amüsanten Kreuzfahrt aber höchstwahrscheinlich ändern wird.

Ein letztes (übergreifendes) Rätsel stellt für mich eine spezielle Nummer des recht fluffigen Soundtracks dar, nämlich das altbekannte Variationswirrwarr von IN A GADDA DA VIDA (Iron Butterfly), das in diesem Fall dem mir bis dato unbekannten Komponisten Gianluca Montani zugesprochen wird, obwohl die zu hörende Variation absolut identisch mit Peppino De Lucas Variation Rito a Los Angeles aus dem Score zu Dallamanos DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY erscheint. Zu allem Überfluss kam mir genau diese Variation bereits vor einigen Wochen im Rahmen des Giallos IL SESSO DEL DIAVOLO - TRITTICO zu Ohren, wobei sie dieses mal von Stelvio Cipriani stammte, der ja bekanntlich schon schon häufiger mit diversen Variationen des IN A GADDA DA VIDA Basslaufs herumexperementierte (beispielsweise die pornöse Version aus UNTERNEHMEN WILDGÄNSE - HÄUTET SIE LEBEND!). Zwar varierte Cipriani den glorreichen Basslauf auch für TRITTICO ganz neu, aber inmitten des Films erklingt dann plötzlich wiederum die identische Version der Peppino De Luca bzw Gianluca Montani Variation. Wer von den Dreien hat nun schließlich diese letztendliche Variation verbrochen?


Außerdem scheint es sich hierbei laut IMDB auch noch um eine Doppelproduktion zu handeln, da scheinbar mindestens zwei verschiedene Fassungen (mit abweichenden Drehbüchern und Schauspielern) für unterschiedliche Märkte abgedreht wurden:

Regie: Guido Leoni - IT / D 1971 (als Robert Bradley)
Regie: Christos Kefalas - GR 1971


Fazit: " 'Ne richtige Sauerei ist das!" (Zitat: Rainer Basedow)


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italienischer Vorspann der griechischen VHS:





Nach Angaben des Filmdienstes und cinema-italiano-db.de wurde diese grausame Schiffsreise im Jahre 1985 von RTL im dt. TV ausgestrahlt, wobei SAT1 ihn sich wohl zumindest auch einmal gekrallt haben muss:

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Zu der zweiten Fassung (I krouaziera tou tromou) gibt auf Italo-Cinema.de die folgende Info von Herrn Nolte:

„Ore di terrore“ 1971 - "Googelt man den griechischen Filmtitel, trifft man auf mehrere Seiten, die wiederum 1978 als Produktionsjahr nennen. Um die Sache dann noch absurder werden zu lassen, so findet man auf YouTube unter dem griechischen Titel den Vorspann des italienischen Films, jedoch wiederum mit der Jahreszahl 1978. Ich gehe eher stark davon aus, dass beide Filme praktisch back-to-back gedreht wurden, jedoch die griechische Version sieben Jahre auf dem Regal lag, bevor ein Verleiher sie aufs Publikum losließ."


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Auf Davinotti.com ist man scheinbar auch der Meinung, dass einige der zu hörenden Musikstücke aus anderen Filmen entliehen wurden. Ob die griechische Fassung letztendlich eine andere Filmmusik enthält, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen...

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Prisma
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Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Beitrag von Prisma »

Das hört sich ja alles sehr stark nach einem umfangreichen Ersatzteillager an. :D
Bei mir ist es schon ziemlich lange her, dass ich "Kreuzfahrt des Grauens" gesehen habe.
Ich muss wohl mit dieser Bootsfahrt, aber auch einigen anderen Hochsee-Vergnügungsreisen, endlich mal wieder gegensteuern.

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Richie Pistilli
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Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Beitrag von Richie Pistilli »

Prisma hat geschrieben: ↑
So., 08.11.2020 08:57
Das hört sich ja alles sehr stark nach einem umfangreichen Ersatzteillager an. :D
Bei mir ist es schon ziemlich lange her, dass ich "Kreuzfahrt des Grauens" gesehen habe.

Im Rahmen der momentanen Filmberichtsverschiebungen ist mir aufgefallen, dass ich mich bei den meisten Filmen an so vieles nicht mehr erinnern kann. Am liebsten würde ich mir die meisten Filme sofort wieder ansehen. Wollte soeben auch etwas zu Sommersprossen schreiben, aber leider kann ich mich nur noch oberflächlich an den Inhalt erinnern.


Prisma hat geschrieben: ↑
So., 08.11.2020 08:57
Ich muss wohl mit dieser Bootsfahrt, aber auch einigen anderen Hochsee-Vergnügungsreisen, endlich mal wieder gegensteuern.

Das habe ich mir gestern auch gedacht, wobei aber vorher noch eine Bootsfahrt mit den 'drei Rauschengel' ansteht. ;)
Zuletzt geändert von Richie Pistilli am So., 11.10.2026 20:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Prisma
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Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Beitrag von Prisma »



Der italienische Titel kündigt vollmundig "Stunden des Schreckens" an, wobei sich die Frage stellt, ob dieser Titel - ebenso wie der deutsche - den Nagel wirklich auf den Kopf trifft. Der Film verbreitet Schwingungen zwischen Gewalt- und Sexorgie, schwimmendem Irrenhaus und psychischer Abwärtsspiralen, sodass es unterm Strich zur Freude wird beziehungsweise werden kann, wenn man diesem überwiegend isoliert-pointiert wirkenden Treiben zuschaut. Die sogenannte bessere Gesellschaft liest die schlechtere auf See auf, ahnt bei dieser ersten und einzigen guten Tat am Tag allerdings noch nicht, welchen Abschaum man sich an Bord geholt hat, der sich jedoch in guter Gesellschaft fühlt. Ab diesem Zeitpunkt sind die Raffinessen der Interpreten gefragt, die sich dem einfachen aber schmackhaften Konzept dieser Geschichte hingebungsvoll beugen. Insbesondere Herbert Fux als Dirigent zahlreicher Tiraden fällt überaus positiv dabei auf, die doch ungleiche Bagage anzustacheln, um genüsslich dabei zuzusehen, wie sie sich selbst an die Kehle gehen. Karin Schubert sorgt hauptsächlich für die appetitlichen Sinnesfreuden vor Ort und überhaupt sieht man Darbietungen, die sich dem kruden Verlauf bedingungslos anpassen. Für die vor allem in Deutschland sehr gut beschäftigte Ann Smyrner war "Kreuzfahrt des Grauens" bereits ihr letzter Kinofilm, der zumindest einen ungewöhnlichen Abschluss markiert. Die Regie setzt auf Spannung und Schauwerte, die Zeit auf ein mögliches Dezimierungsprinzip oder wenigstens zahlreiche Ausraster, die mit besonders kruden Einfällen und gepfefferten Dialogen unterfüttert sind. Ein echtes Highlight unter den B-Lights.

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Count Yorga
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Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Beitrag von Count Yorga »

Oh, den Film kenne ich noch gar nicht. Der muss all die Jahre vollkommen an mir vorbei gegangen sein. :o
:hut:

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Prisma
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Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Beitrag von Prisma »

Count Yorga hat geschrieben: ↑
Di., 06.10.2026 20:12
Der muss all die Jahre vollkommen an mir vorbei gegangen sein.

Sozusagen vorbeigeschwommen :mrgreen:

Aber der Film macht schon Spaß, wenn man weniger salonfähigen Angeboten nicht abgeneigt ist. Für mich zählt "Kreuzfahrt des Grauens" zu den Vertretern, denen es zunächst schon einmal hoch anzurechnen ist, dass sie überhaupt in dieser ungewöhnlichen Art und Weise existieren. Ob man sich seinerzeit tatsächlich große Erfolgschancen ausgerechnet hat, bleibt allerdings fraglich.

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Richie Pistilli
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Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Beitrag von Richie Pistilli »

Prisma hat geschrieben: ↑
Mi., 07.10.2026 11:02
Aber der Film macht schon Spaß, wenn man weniger salonfähigen Angeboten nicht abgeneigt ist.

Den könnte ich mir auch mal wieder ansehen :)

Rein aus Interesse würde ich auch gerne mal die alternative Fassung aus Griechenland sehen, die angeblich mit anderen Schauspielern besetzt wurde und leichte Unterschiede im Handlungsverlauf aufweisen soll.

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Sid Vicious
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Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Beitrag von Sid Vicious »

Richie Pistilli hat geschrieben: ↑
Mi., 07.10.2026 19:22
Prisma hat geschrieben: ↑
Mi., 07.10.2026 11:02
Aber der Film macht schon Spaß, wenn man weniger salonfähigen Angeboten nicht abgeneigt ist.
Den könnte ich mir auch mal wieder ansehen :)
Das werde ich wohl auch machen. Nach der ersten Sichtung fand ich den durchwachsen, aber das lag wohl vornehmlich daran, dass ich den Film an zwei Yacht-Thriller aus Italien gemessen habe. SKLAVEN IHRER TRIEBE und DAS GESCHLECHT DER ENGEL. Die finde ich beide sehr gut und die KREUZFAHRT kommt da nun mal nicht ran.
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Prisma
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Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Beitrag von Prisma »



Das sind trotzdem alles paradiesische Zustände für Fans derartiger Urlaubsfilme :mrgreen:
Die griechische Fassung zählt bestimmt auch dazu. Gibt es da denn ein Tape?

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Richie Pistilli
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Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Beitrag von Richie Pistilli »

Prisma hat geschrieben: ↑
Do., 08.10.2026 15:21
Die griechische Fassung zählt bestimmt auch dazu. Gibt es da denn ein Tape?

Also ein griechisches VHS-Tape scheint schon zu existieren, aber leider ist mir diese Fassung bis zum heutigen Tag nicht unter die Augen gekommen:


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Es gibt auch einen guten Beitrag zur griechischen Filmfassung, der auf diskoryxeion.blogspot.com in griechischer Sprache abrufbar ist.
Die interessantesten Zeilen habe ich mal durch den Google-Übersetzer gejagt:


Die Informationen zu diesem Film – „Cruise of Terror“ – stammen aus verschiedenen Quellen und widersprechen sich. Oh je! Handelt es sich um eine griechische, italienische, italienisch-deutsche oder griechisch-italienische Produktion? Wurde der Film von dem Italiener Guido Leoni , einem gewissen Robert Bradley oder vielleicht dem Griechen Christos Kefalas inszeniert? Stammt der Film aus dem Jahr 1966, 1971 oder 1978? Jede Quelle gibt ihre eigenen Informationen. IMDb listet ihn als italienisch-deutsche Produktion von 1971 unter dem Titel „ Ore di Terrore “, Regie: Guido Leoni ( 1920–1998) unter dem Pseudonym Robert Bradley . IMDb erwähnt ihn wiederum in der Filmografie von Andreas Barkoulis als griechische Produktion von James Paris aus dem Jahr 1978, Regie: Christos Kefalas, während Wikipedia ihn (ebenfalls in Barkoulis’ Filmografie) als Film von 1966 angibt! Seltsame Dinge, aber die Wahrheit über diesen zutiefst unmoralischen Film. Doch sehen wir uns einige weitere Details an...


„Cruise of Terror“ erschien Mitte der 1980er Jahre auf griechischer VHS, veröffentlicht von der Firma Video Signal O.E. Ich habe diese Kopie gesehen und werde darüber schreiben. Aus dem Vorspann geht hervor, dass es sich um eine italienische Produktion handelt, die unter dem Titel „ Ore di Terrore “ lief und von Robert Bradley inszeniert wurde (ob es sich dabei um ein Pseudonym für Guido Leoni handelt, kann ich nicht bestätigen). Die Hauptrollen spielen griechische Schauspieler – Andreas Barkoulis als John Barclay (!), Dimos Starenios (der im Abspann nicht erwähnt werden sollte , nicht einmal unter einem anderen Namen) und ein weiterer, mir unbekannter Schiffsjunge (vermutlich Petros Bereta). Der Film ist synchronisiert (von den Synchronstimmen erkenne ich nur die von Christos Zorbas) und lief 1977/78 in griechischen Kinos, wo er lediglich 1380 Tickets verkaufte. Mein Eindruck beim Ansehen des Films und den Outfits und Frisuren der Hauptdarstellerinnen ist, dass es sich um eine typische Siebzigerjahre -Produktion handelt, nicht um einen Film von 1978, sondern eher um einen von 1971 (oder sogar etwas später). Ich könnte mir vorstellen, dass Christos Kefalas Regie geführt hat, der zur selben Zeit (1970) bereits einen anderen Film von James Paris , „Der Dicke“, mit Christos Politis in der Hauptrolle inszeniert hatte. Und so entwickelt sich die Geschichte… [...] „Die Kreuzfahrt des Terrors“ mag voller Ungereimtheiten sein, aber das ist bei diesem Filmgenre keineswegs schlecht. Er ist sehenswert, wo immer man ihn findet, vor allem wegen Herbert Fux, aber auch wegen der unzähligen Frauen der Siebzigerjahre – Karin Schubert und Ann Smyrner – mit ihren waghalsigen Eskapaden.


Und die Musik der „Kreuzfahrt“? Auch hier herrscht Verwirrung. Zunächst einmal: Es ist ein exzellenter, grooviger Soundtrack der frühen Siebziger mit Bossa Nova, Psychedelic Rock , Mod , Jazz und Soul (einer erinnerte mich an „Na dioxo ta synnefa“ von Electra Papakosta, gesungen von Kaiti Chomata in einer… ziemlich dämlichen Darbietung). Der Eintrag zu „Krouaziera tou Tromou auf imdb.com nennt einen gewissen Massimo di Leo (oder John Damas ) als Komponisten, während im Abspann von „Ore di Terrore“ ein gewisser Gianluca Montani als Verantwortlicher für die Musik genannt wird (über den ich trotz intensiver Suche nichts Weiteres finden konnte). Offenbar hat der Kurator – wer auch immer er ist – die Stücke aus verschiedenen Alben der CAM- Bibliothek ausgewählt , wenn man das Firmenlogo am Ende des Abspanns betrachtet.




Um einen Eindruck zu bekommen, wie der Film mit anderen Haupdarstellern wirkt, würde mir schon ein kurzer Filmausschnitt ausreichen, aber noch nicht einmal ein solcher lässt sich aufstöbern. Somit werde ich mir voraussichtlich am Sonntag die deutsche Fassung nochmals zu Gemüte führen, da ich mich an die Handlung nur noch sehr vage erinnern kann. Bei der Gelegenheit werde ich dann auch die Bilduploads in meinen vorausgegangenen Beitrag überarbeiten.



Sid Vicious hat geschrieben: ↑
Do., 08.10.2026 09:18
Nach der ersten Sichtung fand ich den durchwachsen, aber das lag wohl vornehmlich daran, dass ich den Film an zwei Yacht-Thriller aus Italien gemessen habe. SKLAVEN IHRER TRIEBE und DAS GESCHLECHT DER ENGEL.

Die beiden von Dir genannten Yachtexploiter spielen zusammen mit INTERRABANG in der 2. Liga, wohingegen KREUZFAHRT DES GRAUENS die 3. Liga nie verlassen wird. Dennoch bereitet der Film auf seine Art und Weise auch viel Vergnügen.

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Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Beitrag von Sid Vicious »

Richie Pistilli hat geschrieben: ↑
Do., 08.10.2026 18:44
Sid Vicious hat geschrieben: ↑
Do., 08.10.2026 09:18
Nach der ersten Sichtung fand ich den durchwachsen, aber das lag wohl vornehmlich daran, dass ich den Film an zwei Yacht-Thriller aus Italien gemessen habe. SKLAVEN IHRER TRIEBE und DAS GESCHLECHT DER ENGEL.
Die beiden von Dir genannten Yachtexploiter spielen zusammen mit INTERRABANG in der 2. Liga, wohingegen KREUZFAHRT DES GRAUENS die 3. Liga nie verlassen wird. Dennoch bereitet der Film auf seine Art und Weise auch viel Vergnügen.
Du machst mich neugieriug! Du sprichst von Liga 2 und Liga 3. Wer spielt denn in der 1. Liga?

INTERRABANG kenne ich gar nicht. Thorsten kenne ich von Facebook. Punk- und FC St. Pauli-Fan mit einer wahrscheinlich übermächtigen Schallplatten- und Filmsammlung. Er hat hin und wieder mal Bilder von seinen Italo-Film-Soundtracks gepostet.

Back to Toppic: Die Screenshots zu INTERRABANG schauen sehr gut aus. Einen Trailer (den ich nicht posten kann, da "forbidden" angezeigt wird) gibt es bei DailyMotion. Der Inhalt erinnert mich an Swinging Sixties, BLOW-Up und JET GENERATION.
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Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Beitrag von Richie Pistilli »

Sid Vicious hat geschrieben: ↑
Fr., 09.10.2026 12:40
Du machst mich neugieriug! Du sprichst von Liga 2 und Liga 3. Wer spielt denn in der 1. Liga?

Vielleicht TITANIC von James Cameron :mrgreen:

Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht. Vermute aber, dass international bestimmt noch eine hochwertiger produzierte Schiffsfahrt gibt. Daher habe ich die 1. Liga mal offen gelassen. Rein auf Italien gemünzt, zählen die drei besagten Vertreter zweifelsfrei zur Königsklasse.


Sid Vicious hat geschrieben: ↑
Fr., 09.10.2026 12:40
Back to Toppic: Die Screenshots zu INTERRABANG schauen sehr gut aus. Einen Trailer (den ich nicht posten kann, da "forbidden" angezeigt wird) gibt es bei DailyMotion. Der Inhalt erinnert mich an Swinging Sixties, BLOW-Up und JET GENERATION.

Yep, INTERRABANG atmet den Geist der späten 60er-Jahre. Da ihr mich jetzt mit diesen Yachtfilmen aus meiner Frankreich-Phase herausgeschleudert habt, versuche ich am Wochenende neben KREUZFAHRT DES GRAUENS auch INTERRABANG aufzufrischen sowie zwei kurze Filmbesprechungen zu verfassen. Konnte zwar auch keinen Trailer vorfinden, dafür aber einen kurzen Filmausschnitt, der die Laune auf den Film anspornt. Und die Filmmusik von Berto Pisano ist ebenfalls hörenswert:

► Text zeigen

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Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Beitrag von Sid Vicious »

Das ist zugleich derselbe Clip, der bei DailyMotion angeboten wird und hier als "forbidden" ankommt.
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Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Beitrag von Prisma »

Richie Pistilli hat geschrieben: ↑
Do., 08.10.2026 18:44
Also ein griechisches VHS-Tape scheint schon zu existieren, aber leider ist mir diese Fassung bis zum heutigen Tag nicht unter die Augen gekommen [...] und lief 1977/78 in griechischen Kinos, wo er lediglich 1380 Tickets verkaufte.

Ah ok, danke! Ich dachte ja zuerst, dass es so gut wie ausgeschlossen ist, da es keine griechische Beteiligung an der Produktion gegeben hat, aber andererseits war damals auch alles möglich.
Und wenn der Film in griechischen Kinos nur 1380 Tickets verkauft haben soll, dürfte es auch nicht wesentlich mehr VHS-Kopien gegeben haben. :mrgreen:

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Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni

Beitrag von Richie Pistilli »

Prisma hat geschrieben: ↑
So., 11.10.2026 08:44
Und wenn der Film in griechischen Kinos nur 1380 Tickets verkauft haben soll, dürfte es auch nicht wesentlich mehr VHS-Kopien gegeben haben. :mrgreen:

Du wirst staunen, denn laut einem anderen Beitrag wurde der Film sogar von zwei verschiedenen Filmstudios auf VHS herausgebracht :D
Und trotz der nur 1380 verkauften Tickets belegte KREUZFAHRT DES GRAUENS immerhin noch Platz 15... - von insgesamt 17 Filmen.


Zitat: "Der Film wurde in der Saison 1978/79 gezeigt und verkaufte 1380 Tickets. Er belegte Platz 15 von 17 Filmen. [...] Weiterhin wurde der Streifen 1985 von der VHS-Vertriebsfirma "JP Video" unter dem Titel Άγρια Κρουαζιέρα ("Wild Cruise") und 1987 von der Vertriebsfirma "Video Signal O.E." unter dem Titel Η Κρουαζιέρα Του Τρόμου ("The Cruise of Terror") veröffentlicht." (Quelle).


Was mich noch ein wenig irritiert, ist die Laufzeitangabe der ursprünglichen Fassung: Während die Schiffstour sowohl bei der deutschen VHS-Fassung als auch TV-Fassung nur 80 Minuten lang geht, beläuft sich die ursprüngliche Laufzeit laut Filmportal und IMDb auf 110 Minuten. Obwohl der Film offensichtlich in Italien und Griechenland einen Kinostart verzeichnete, wird das ursprüngliche Bildformat ebenfalls mit 1.33 : 1 (4:3) angegeben. Die verantwortlichen Produktionsfirmen sollen die Studio Hamburg Filmproduktion GmbH, Admiral International Films und Art Films gewesen sein. Hierzulande soll der Film am 2. August 1985 seine Erstaufführung im TV gefeiert haben.


Und nachdem ich den heutigen Tag mit INTERRABANG eigeläutet habe, lasse ich ihn gleich mit einer Kreuzfahrt ins Grauen ausklingen. :)

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