Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

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alex_wintermute
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von alex_wintermute »

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alex_wintermute
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von alex_wintermute »

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Kent
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von Kent »

Gut, die höre ich mir nach der Arbeit an.

In diesem Strang geht es ja nicht um "persönlichen Geschmack", sondern um Musikanalyse und Trends. Daher sind deine Posts wichtig, denn diese Band hat ja einen Erfolg und steht ja für einen neuen Stil.
Ich habe diesen Artikel in der Zeit über die Idles gelesen:
Immer mehr Britinnen und Briten hören die Musik der Rockband aus Bristol, sie gehört wahrscheinlich zu den letzten Leuten unter 40, die finanziell davon leben können, harte Gitarrenmusik zu spielen. Manche Menschen hingegen haben zuletzt in größerer Zahl beschlossen, Idles zu hassen. Zu stumpf sei die Band um das verwundbare Raubein Joe Talbot, zu bemüht in ihrem Bemühen um antisexistische, antirassistische und antiklassistische Rechtschaffenheit: Das sind so die gängigen Vorwürfe. Wer 2020 noch Idles hört, mag Gutes im Schilde führen, ist aber sicherlich nicht mehr cool.
(...)
Beschäftigt sich ihre Musik auf authentische Weise mit Alkoholismus, toxischer Männlichkeit und geistiger Gesundheit oder macht sie nur Häkchen hinter die Buzzthemen der Gegenwart? Können sich Idles glaubhaft für eine gerechtere Musikindustrie einsetzen, wenn sie nach Corona eines Tages ihre Tourneen am Ende doch wieder mit drei männlich besetzten Vorbands bestreiten?

Quelle: https://www.zeit.de/kultur/musik/2020-1 ... ck-bristol

Ich gebe zu, die genannten Themen der Band interessieren mich eher weniger. Ich möchte Musik hören, weil ich Spaß haben möchte und nicht darüber mich beschweren wie die Zeit, dass die Vorband aus Männern besteht. Was ist das überhaupt für eine blödsinnige Kritik der Zeit. Wer auf so ein Konzert geht, dessen erstes Augenmerk ist doch nicht sich über die Geschlechterverteilung der Vorbands zu mockieren.

Aber zurück zu den Songs, so wie ich es verstehe geht es bei der Band eher um eine bestimmte Energie. Ich kann mir vorstellen, dass ihre Konzerte ein totaler Rausch sind und die Leute gut abgehen.
Das macht bestimmt Spaß und sie haben auch einen Unterhaltungswert. Aus meiner (subjektiven) Sicht als früher Band-Mucker finde ich sie musikalisch nicht so interessant, aber mir fehlt auch eine Punk-Sozialisation vollständig. Ich kenne nur die paar Klassiker :) Ich denke die Band ist eher der König in einer Nische, aber ob das dafür reicht außerhalb dieser Nische eine gewisse Breitenwirkung zu erreichen? Das ist ähnlich wie bei vielen Metalbands, die ja auch häufig die Könige in einem speziellen Genre sind. Ob die einen Einluss außerhalb ihres Bereichs haben, eher fraglich.

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alex_wintermute
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von alex_wintermute »

Kent hat geschrieben:
Fr., 19.06.2026 11:07
Ich habe diesen Artikel in der Zeit über die Idles gelesen:
...
Wer 2020 noch Idles hört, mag Gutes im Schilde führen, ist aber sicherlich nicht mehr cool.
...

Da bin ich doch gerne uncool.

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Kent
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von Kent »

^^
Ja, ich finde diese Kritik aus der Zeit auch ganz furchtbar. Was sind überhaupt die Maßstäbe? Geht es nur noch darum, dass irgendwelche Influenzer einen cool finden?
Muss Musik jetzt schon zu 100% irgendwelchen Woke Maßstäben gerecht werden? Hallo, wo bleibt bitte der Spaß bei der Musik??

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Kent
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von Kent »

Zu der Analyse von Richie folgendes:

Der italienische Designer Rodolfo Dordoni sagte über das Thema:

Frage: 90er Jahre: Beim „Googlen“ erscheinen die Spice Girls, Take That und Jovanotti mit „È qui la festa?“, doch auch „Nevermind“ von Nirvana und der Song „Born Slippy“ von Underworld aus dem Soundtrack des Films „Trainspotting“. Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an Ihre 90er Jahre denken?

Antwort: Die 90er Jahre waren für mich der Beginn eines fortschreitenden technologischen Unverständnisses. Damit möchte ich sagen, dass ich das, was nach der Musik-LP kam, technologisch gesehen nicht mehr zu verstehen begann. Als ich noch ein Junge war, kritisierte ich oft meinen Vater, weil ich ihn technologisch altmodisch fand. Nun gut, seine Rückständigkeit war im Vergleich zu mir gar nichts, wenn ich z. B. an meine „technologische Rückständigkeit“ im Vergleich zu meinen Enkelkindern denke. Sagen wir, dass in den 90er Jahren meine „technologische Isolation“ begann!

https://www.foscarini.com/de/interview- ... o-dordoni/

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Richie Pistilli
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von Richie Pistilli »

Leider kann ich Dordonis Aussage "Damit möchte ich sagen, dass ich das, was nach der Musik-LP kam, technologisch gesehen nicht mehr zu verstehen begann" in dieser Form nicht nachvollziehen. Meint er etwa die MP3-"Technologie", die nach der LP zum Einsatz kam (wobei es LPs weiterhin im MP3-Format gab), oder will er uns sagen, dass er mit den neuen "Sounds" (bspw UNDERWORLD) nichts mehr anfangen konnte? Wenn er sich auf die neuen Sounds bezieht, so scheint dies eine generelle Generationsfrage zu sein, denn zu den aktuellen "Sounds" habe ich ebenfalls den Bezug verloren. Für mich persönlich, der aus einer späteren Generation als Dordoni stammt, waren gerade die 90er ein endlos großes Planschbecken für innovative Musik jeglichen Couleurs. Mit der deutschen Techno-Szene (Love-Parade, Nature One, Mayday & Co.), die größtenteils vom kalten und monotonen Technosound aus Detroit inspiriert war, konnte ich absolut nichts anfangen. Erst als ich 1994 in der MTV-Show "120 Minutes" (Alternative-Rock-Sendung) die Videopremiere zu PRODIGYs "Poison" sah, ergab elektronische Tanzmusik für mich erstmals einen Sinn (zuvor hörte ich, was elektronische Musik betrifft, lediglich EBM und Industrial). Von da an war ich mit dem britischen Rave-Virus infiziert, dessen Wurzeln der "Hacienda" in Manchester sowie dem Chicago-House-Sound entstammten. (siehe hierzu: 24 HOUR PARTY PEOPLE - From SEX PISTOLS to RAVE)

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Kent
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von Kent »

^^
ich vermute mal, dass Dordoni wirklich der klassische Italiener war, der diese ganzen italienischen 60er und 70er Nummern geliebt hat und unter den 90ern eher so Kram wie Spice Girls mit Mama und co versteht.
Sagen wir mal so, wer die italiensichen Dramen aus dieser Zeit kennt, den kann man kaum mit 90er Eurodance pop mit ihren dünnen Texten überzeugen. Meine Vermutung, man kann ihn ja nicht mehr fragen.... ;)

Richie Pistilli hat geschrieben:
Mi., 24.06.2026 18:28
Wenn er sich auf die neuen Sounds bezieht, so scheint dies eine generelle Generationsfrage zu sein, denn zu den aktuellen "Sounds" habe ich ebenfalls den Bezug verloren.
Um dies auf den heutigen Musikmarkt zu beziehen, muss man feststellen, dass du aus einer Zeit stammst, wo die Bevölkerung nicht divers war. Heute ist es doch so, dass im Rap-Bereich weniger US-Vorbilder zählen, sondern viele Rapper mit arabischen Einflüssen etc agieren. Hier geht es um ein spezielles Lebensgefühl, dass man aus einem migrantisch geprägten Umfeld sich herausgearbeitet hat und nun mit einem dicken Auto durch die Gegend fährt. Außerdem hat man eine äußerst scharfe Freundin und kann alle anderen Gegner platt machen (vereinfacht gesagt, die Botschaft der meisten Rap tracks).


Summer Cem war ja in diesem Monat Platz 1 der Streaming Charts:
Quelle: https://musikwoche.de/charts/streaming- ... -joe-kw24/


Siehe meine Analyse oben, die Anfänge waren sehr klassisch für das Genre.
Es gibt also eine Entwicklung von den typischen Migranten-Aufstiegsthemen zu Party Musik. Auch interessant ist die Entwicklung in der Produktion.

So fing heute Summer Cem an:
Zuletzt geändert von Kent am Mi., 24.06.2026 19:53, insgesamt 5-mal geändert.

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Richie Pistilli
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von Richie Pistilli »

Kent hat geschrieben:
Mi., 24.06.2026 19:19
... und unter den 90ern eher so Kram wie Spice Girls mit Mama und co versteht.
Ok, SPICE GIRLS & Co. fand ich auch schon immer schrecklich :)
Dann wird es bei ihm wohl doch eher das generelle Generationsproblem gewesen sein (?)

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Kent
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von Kent »

^^
Ergänzung meinerseits, ich würde nicht auf ein Konzert von Summer Cem oder so gehen. Was soll ich da, da wäre ich vermutlich einer der ganz wenigen Deutschen :shock:
Auch wenn das jetzt doof klingt, aber man muss ja nicht unbedingt zu Konzerten gehen, wo alle anderen Paketfahrer und Söhne von Dönerlädenbesitzern sind.
Sorry, ich weiß, das klingt schräg.

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Richie Pistilli
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von Richie Pistilli »

Kent hat geschrieben:
Mi., 24.06.2026 19:19
Um dies auf den heutigen Musikmarkt zu beziehen, muss man feststellen, dass du aus einer Zeit stammst, wo die Bevölkerung nicht divers war. Heute ist es doch so, dass im Rap-Bereich weniger US-Vorbilder zählen, sondern viele Rapper mit arabischen Einflüssen etc agieren. Hier geht es um ein spezielles Lebensgefühl, dass man aus einem migrantisch geprägten Umfeld sich herausgearbeitet hat und nun mit einem dicken Auto durch die Gegend fährt. Außerdem hat man eine äußerst scharfe Freundin und kann alle anderen Gegner platt machen (vereinfacht gesagt, die Botschaft der meisten Rap tracks).

Was den Hip Hop betrifft, so stellte sich der von Dir beschriebene Wandel in den USA bereits sehr früh ein. Während sich der frühe amerikanischen Hip Hops als Reaktion auf soziale Missstände und Armut verstand, bei dem afroamerikanische und lateinamerikanische Jugendliche eine eigene Subkultur schufen, ging es der nächsten Generation auch dort plötzlich genau um das Gegenteil: Ruhm, Erfolg, Reichtum, Bling Bling, Fette Karren, luxuriöse Statussymbole und Frauen, die als reine Sexobjekte angesehen wurden. Oberflächlicher ging es kaum mehr - Egoismus pur!. Hierzulande war das Thema Diversität bereits seit Beginn eine Selbstverständlichkeit im deutschen Hip Hop, die weniger ideologisiert, sondern vielmehr gelebt wurde (Bspw. ADVANCED CHEMISTRY: Tony L. = italienische Wurzeln, Torch = hahitianische Wurzeln mütterlicherseits, Gee-One = ? und Boulevard Bou = Bülent Teztiker). Mit Aufkommen der Berliner Gangster-Rap-Szene, drehte sich auch hier das Blatt wie zuvor in den USA. Nicht nur Jugendliche aus arabischen Ländern fühlen sich aufgrund ihres falsch verstandenen Männlichkeitsbilds sowie einem schlecht justierten Wertekompass mit dem machohaften Rap späterer Hip-Hop-Generationen eng verbunden.

Kent hat geschrieben:
Mi., 24.06.2026 19:32
Ergänzung meinerseits, ich würde nicht auf ein Konzert von Summer Cem oder so gehen. Was soll ich da, da wäre ich vermutlich einer der ganz wenigen Deutschen :shock:
Von Summer Cem hatte ich bis eben noch nie etwas gehört. Dieses RnB-Geheule mochte ich noch nie, was aber letztlich eine reine Geschmacksfrage darstellt, über die es sich bekanntlich schwer streiten lässt. War bereits in den 90ern auf einigen Konzerten gewesen, bei denen "die Deutschen" die Minderheit im Publikum darstellten. Habe mich dort immer pudelwohl gefühlt und viele interessanten Menschen aus sämtlichen Kulturen kennen und schätzen gelernt. Wenn aber schon die Musik von vorne herein oberflächlich ist, dann sind es die meisten ihrer Hörer auch. Auf ein solches Konzert habe ich mich noch nie verirrt.

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alex_wintermute
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von alex_wintermute »

Für den ein oder anderen könnte das PEOPLE Festival in Berlin vom 10-11 Oktober 2026 interessant sein. Das Festival ist komplett anders strukturiert als klassiche Musikveranstaltungen. Es gibt kein Lineup von Bands im herkömmlichen Sinne, sondern unterschiedliche Musiker arbeiten mit anderen Musikern kreativ zusammen und dadurch entsteht etwas völlig Neues. Das Festival basiert also in erster Linie auf kreativer Zusammenarbeit und spontaner Improvisation. Um die 200 Uraufführungen auf 12 Stages sollen stattfinden.

PEOPLE Festival 2026 in Berlin: Dessners, Ben Howard, Henning May & mehr bestätigt.

Das PEOPLE Festival findet in diesem Jahr wieder in der Hauptstadt statt. Die Veranstaltung läuft vom 10. bis 11. Oktober, die vorausgehende Künstler:innenresidenz beginnt bereits am 4. Oktober. Tickets sind seit dem 24. Juni über die Festival-Website erhältlich.

Was dahinter steckt? Gegründet wurde PEOPLE unter anderem von Bon-Iver-Mastermind Justin Vernon sowie Aaron und Bryce Dessner, die sich vor allem mit The National einen Namen gemacht haben. Austragungsort ist das historische Funkhaus an der Nalepastraße, das zu DDR-Zeiten als Rundfunkzentrum diente.

Das Festival unterscheidet sich deutlich von klassischen Großveranstaltungen. Statt eines festen Programms setzt PEOPLE auf spontane Zusammenarbeit. Wer ein Ticket kauft, erfährt vorab nicht, welche Artists in welcher Besetzung auftreten werden.

Rund 180 Musiker:innen reisen mehrere Tage vor den öffentlichen Konzerten nach Berlin. Während einer einwöchigen Arbeitsphase nutzen sie die Studios und Proberäume des Funkhauses, um gemeinsam neue Stücke zu entwickeln. Die Ergebnisse dieser Sessions werden anschließend auf den Bühnen des Festivals präsentiert.

Erste Teilnehmer:innen stehen fest: Zu den ersten bestätigten Namen gehören Aaron Dessner, Bryce Dessner, Ben Howard, Damien Rice, Henning May, Bosse, Lisa Hannigan, Owen Pallett, Patrick Watson, Victoria Canal, Colin Stetson und Erlend Øye.

Ebenfalls angekündigt wurden Alex Somers, Adrian Utley sowie Deradoorian, Makaya McCraven, Shahzad Ismaily, Sarah Neufeld, Nick Zinner von den Yeah Yeah Yeahs und mehr.

Die Veranstaltenden wollen in den kommenden Wochen weitere Teilnehmer:innen bekanntgeben.

Festival finanziert sich über Ticketverkäufe.

Nach Angaben von PEOPLE fließen sämtliche Ticketeinnahmen in die Finanzierung der Veranstaltung. Auf kommerzielle Sponsoren und klassische Headliner-Strukturen verzichtet das Festival.

Das Konzept setzt stattdessen auf Begegnungen zwischen etablierten Musiker:innen und Nachwuchskünstler:innen, die während der Residenz gemeinsam neue Projekte entwickeln.

Quelle: https://www.rollingstone.de/people-fest ... s-3161011/

Infos auch unter: https://peoplefestival.berlin/
Zuletzt geändert von alex_wintermute am Do., 25.06.2026 09:22, insgesamt 4-mal geändert.

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Kent
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von Kent »

Richie Pistilli hat geschrieben:
Mi., 24.06.2026 20:04
. Wenn aber schon die Musik von vorne herein oberflächlich ist, dann sind es die meisten ihrer Hörer auch. Auf ein solches Konzert habe ich mich noch nie verirrt.

Exakt! Ich bin auch der Meinung, bei diesen ganzen Debatten handelt es sich letztlich um eine Schichtenfrage. Diese Art von Musik ist ungemein erfolgreich und ist ein Bestandteil der heutigen migrantisch geprägten Jugendkultur. Hier läuft die Integration eher umgekehrt, dass die deutschen Jugendlichen sich hiervon auch angezogen fühlen, aber man sollte über die Altersgruppe 15-19 nicht zu hart urteilen ;)

Mich interessieren bei Musik die verschiedenen Ebenen, bei solcher Musik sind ja klare Muster erkennbar. Die entsprechende Zielgruppe wird perfekt angesprochen.

Um das Thema mal auf den Punkt zu bringen, auch auf einem Konzert von Justin Bieber wäre hier jeder von uns falsch, wenn der Zuhörerkreis eher auf Mädchen zwischen 13- bis 24 zugeschnitten ist. Und über die Musik von dem Typen haben wir noch gar nichts gesagt :D

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Richie Pistilli
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von Richie Pistilli »

Kent hat geschrieben:
Do., 25.06.2026 09:07
Diese Art von Musik ist ungemein erfolgreich und ist ein Bestandteil der heutigen migrantisch geprägten Jugendkultur. Hier läuft die Integration eher umgekehrt, dass die deutschen Jugendlichen sich hiervon auch angezogen fühlen, aber man sollte über die Altersgruppe 15-19 nicht zu hart urteilen ;)

Na ja, diese oberflächlichen Inhalte sowie das toxische Männlichkeitsbild wurden aber auch schon früh von selbsternannten deutschen Gangster-Rappern aus Berlin in ihrer Musik manifestiert, die wiederum von vielen deutschen Kids abgefeiert wurde. Daher tue ich mir schwer mit der pauschalen Aussage, dass diese Musik ein fester Bestandteil der heutigen migrantisch geprägten Jugendkultur ist. Sicherlich besteht hier eine starke Tendenz, aber wie groß der Einfluss tatsächlich ist, ist mir zumindest nicht bekannt. Das Thema ist viel zu komplex, um es in ein paar verallgemeinernden Sätzen zu beschreiben (Beispiel -- #2). Dennoch haben wir gewisse Probleme, die leider nicht zielgerichtet thematisiert, sondern den Extremen an den beiden Rändern überlassen werden.

Aus diesem Grund führe ich solche Diskurse normalerweise auch nur auf der persönlichen Ebene (verbal) und eben nicht im Internet (Schriftform). Wenn man solch komplexen Themen gerecht werden will, dann müsste man zu jedem einzelnen Punkt einen ausufernden Aufsatz schreiben, der obendrein noch faktenbasiert sein sollte. Alles andere ist für mich Populismus (egal ob von rechts, links oder religiös ideologisiert), dessen gesellschaftliche Zersetzungskraft wir momentan auf der ganzen Welt sehen und der noch nie zu einer adäquaten Lösung des angeprangerten Problems geführt hat. Hinzu kommt, dass geschriebene Sätze viel schneller fehlinterpretiert werden können, was dem Diskurs wiederum schadet. Daher sehe ich in dieser Diskussion auch wenig Sinn, zumal es sich im Thread um die Frage dreht, ob Rockmusik tot ist. Wenn ich den Thread überfliege, dann müsste diese Frage mit ja beantwortet werden, denn die bisherigen Diskussionen drehen sich weniger um Rockmusik, sondern vielmehr um alle anderen Musikrichtungen. :D

Letztlich besteht dieser Thread nur aus Meinungsäußerungen (meine Beiträge natürlich inbegriffen), deren tatsächlicher Wirklichkeitsgehalt von uns nicht überprüft werden kann. Sicherlich hat jeder von uns irgendwelche Erfahrungen gemacht, deren Grundtendenz zwar stimmen mag, die aber zu den tatsächlichen Ausmaßen keine sicheren Erkenntnisse liefern. Daher habe ich mir auch vorgenommen, wieder vielmehr über Filme zu schreiben, denn dazu ist dieses Forum auch gedacht. Alles andere ist nettes Beiwerk, dem ich mich nur noch nebenbei widme.
Und sollte das jetzt Oberlehrerhaft klingen, so kann ich Dir versichern, dass dies absolut nicht so gemeint ist. ;)


alex_wintermute hat geschrieben:
Do., 25.06.2026 09:03
Für den ein oder anderen könnte das PEOPLE Festival in Berlin vom 10-11 Oktober 2026 interessant sein. Das Festival ist komplett anders strukturiert als klassiche Musikveranstaltungen. Es gibt kein Lineup von Bands im herkömmlichen Sinne, sondern unterschiedliche Musiker arbeiten mit anderen Musikern kreativ zusammen und dadurch entsteht etwas völlig Neues. Das Festival basiert also in erster Linie auf kreativer Zusammenarbeit und spontaner Improvisation. Um die 200 Uraufführungen auf 12 Stages sollen stattfinden.

Das Konzept des Festivals entspricht genau meinem Gusto, obwohl ich den Großteil der aufgezählten Bands und Künstler nicht kenne.
Käme ich aus Berlin, dann wäre ich definitiv am Start.

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Kent
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von Kent »

Ähem, so groß wollte ich das Thema gar nicht aufhängen. Wenn ich Merkmale genannt habe, waren die eher deskritptiv und nicht verurteilend gemeint. Ich komme halt aus einer Zeit in der Musik noch einen gewissen Stellenwert hatte.

Ich gebe zu, die Debatte wurde nicht ganz so strikt geführt und ist etwas vom Kurs abgekommen. Es spielen ja neben dem persönlichen Geschmack auch eine Vielzahl weiterer Faktoren eine Rolle.
Und wie immer gilt, dass sich Hörgewohnheiten stets ändern, was heute cool ist, kann schon morgen einfach veraltet sein.

Ich versuche mal ein paar Punkte zu ordnen

1. Fixierung auf 80er Rockbands und Gitarre meinerseits:
Bei mir ist es so, dass ich Mitte 2000er um die 20 war und durch den Konsum von Gitarrenzeitschrift und den damaligen Lehrbüchern sehr viel 80er Rock mitbekommen habe, den meine Generation damals nicht gehört hat. Die Autoren der Lehrbücher und Zeitschriften waren damals alle mindestens Mitte 30 und argumentierten aus ihrer Prägungsphase. Und wer Ende der 80er sich Soli von CD selbst rausgehört hat, hatte einen ganz anderen Zugang zur Musik. Deswegen argumentiere ich sehr viel aus einer Perspektive eines Gitarristen. Und die 80er Jahre waren im Hinblick auf die Innovation und die Spielweise eine ganz andere Hausnummer.
Wer zB. die Videos von Olli von Session Music anhört, bekommt einfach mit, dass der Höhepunkt des Gitarrenspiels einige Jahrzehnte her ist. Hier ist diese 80er Jahre Prägung stark ausgeprägt, er redet davon ja in fast jedem Video.


Deswegen war mein Ansatz am Anfang etwas zu eng.
Aber hier kommen wir zum Kern des Themas auf eine andere Weise, wer keine Musik von Bands heute hört hat eher keinen Anreiz ein Instrument zu lernen und spielt dann eher nicht in einer Band.

wobei die Technik dazu führt, dass:
Wer Musik produzieren will, braucht keine Band mehr. Teure Instrumente, Bandraum und Studiotechnik kann man sich sparen. Heute reichen ein Laptop und die richtige Software - eine regelrechte Homerecording-Revolution.
https://www.tagesschau.de/kultur/bands-charts-100.html

=> Was zu meiner Beobachtung führt, die heutige Musik ist deswegen auch eher flach, weil nicht mehr aus verschiedenen Perspektiven gedacht wird. Ein Schlagzeuger denkt einfach ganz anders als ein Bassist etc. Und dieses Zusammenspiel verschiedener Ansätze fehlt einfach, weswegen die Soundideen eher flach sind.

2. Veränderung der Hörgewohnheiten:
Liefen bis in die Neunzigerjahre Songs von Bands ebenso stetig wie selbstverständlich im Radio, horcht man heute eher erstaunt auf, wenn über den Äther der typischen Sound einer Band erklingt. In den letzten 30 Jahren haben es immer weniger Bands in die Charts geschafft. Dies förderte eine Studie zutage,(...)
Basierend auf einem Datensatz von über 193.000 Song-Chartplatzierungen aus der Zeit von 1986 bis Ende 2024 wurden die schwindende Präsenz von Bands festgestellt und Gründe für diesen Wandel der Musikindustrie analysiert. So belegten Mitte der Neunzigerjahre Bands noch rund 50 Prozent der Chartplätze. Dagegen sind es heute gerade mal noch sechs Prozent. Ein Beispiel mag dies eindringlich veranschaulichen: (...)
In den USA ist der Abwärtstrend noch deutlicher: Hier schaffte es 2024 keine einzige Band in die Top 100 der Billboard-Single-Jahrescharts.
3. Bevorzugung von Einzelkünstlern im Streaming-Bereich:
Auch wenn die genauen Details, wie die Algorithmen die Playlists bestücken, nicht offengelegt werden, ist es offensichtlich, dass die Spotify-Nutzer vor allem Solokünstler und Kooperationen bevorzugen.

In den Top-Ten der meistgestreamten Songs oder der weltweit meistgespielten Künstler von 2024 findet sich keine einzige Band. (..)Algorithmen bringen immer mehr von demselben, was die Menschen bereits hören, ‘more oft he same’ – und das sind Soloacts”, (...) „‘Echte‘ Bandsounds werden von der Masse nicht mehr so angenommen.
https://www.stereo.de/ratgeber/wieso-ve ... en-charts/

=> Das ist auch eine Beobachtung meinerseits bei meinen jüngeren Kollegen. Musik wird zur Dauerschleife, man hört nicht einen bestimmten Künstler oder ein Genre, es ist einfach ein durchlaufender Brei.

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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von alex_wintermute »

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Zuletzt geändert von alex_wintermute am Mi., 15.07.2026 02:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Richie Pistilli
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von Richie Pistilli »

Kent hat geschrieben:
Fr., 26.06.2026 12:01
Ähem, so groß wollte ich das Thema gar nicht aufhängen. Wenn ich Merkmale genannt habe, waren die eher deskritptiv und nicht verurteilend gemeint. Ich komme halt aus einer Zeit in der Musik noch einen gewissen Stellenwert hatte.

Alles Gut. Bin auch nicht davon ausgegangen, dass die von Dir genannten Merkmale "verurteilend" gemeint waren. Daher auch mein Vergleich zwischen einer virtuellen Diskussion auf Schriftbasis, die oftmals falsch interpretiert werden kann, und einem persönlichen Gespräch. (gleiches gilt für meinen letzten Satz mit dem oberlehrerhaft) ;)


Kent hat geschrieben:
Fr., 26.06.2026 12:01
=> Das ist auch eine Beobachtung meinerseits bei meinen jüngeren Kollegen. Musik wird zur Dauerschleife, man hört nicht einen bestimmten Künstler oder ein Genre, es ist einfach ein durchlaufender Brei.

Dem stimme ich voll und ganz zu.
Mache die gleiche Erfahrung, wenn ich mich mit jüngeren Kollegen über Musik unterhalte. Bei Filmen sind die Diskrepanzen genauso krass...


alex_wintermute hat geschrieben:
Fr., 26.06.2026 14:33
Richie Pistilli hat geschrieben:
Do., 25.06.2026 18:48
Daher sehe ich in dieser Diskussion auch wenig Sinn, zumal es sich im Thread um die Frage dreht, ob Rockmusik tot ist. Wenn ich den Thread überfliege, dann müsste diese Frage mit ja beantwortet werden, denn die bisherigen Diskussionen drehen sich weniger um Rockmusik, sondern vielmehr um alle anderen Musikrichtungen. :D

Hm... also ich finde den Begriff Rockmusik extrem dehnbar. Rockmusik ist mit seinen unzähligen Subgenres, zu denen selbstverständlich auch Punkrock, Postpunk, Alternative Rock, Synthpunk oder Hardrock gehören, an Vielfältigkeit kaum zu schlagen. Und diese Musikrichtung wird erst dann verschwinden, wenn zukünftige KI Roboter und Maschinen die Menscheit vernichtet und unseren Planeten übernommen haben. Oder wenn unsere Sonne in unserem Sonnensystem uns langsam auffrisst, darauf brauchen wir nichtmals ca. 1-5 Milliarden Jahre lang zu warten. Das geht wesentlich schneller voran als wir wahrhaben wollen. Aber ich schätze die Lage eher so ein, dass moderne Hochleistungs KI Programme in Kombination mit zukünftigen Quantencomputern noch viel früher der Menschheit den tödlichen Dolchstoß versetzen. Durch diese Kombination wird eine hochkomplexe ASI geboren, die zu etwas völlig Unkontrollierbarem heranwachsen kann bzw. eine Eigendynamik entwickelt, die vom Menschen gar nicht mehr gesteuert werden kann. Und das wird alles wesentlich schneller passieren als wir annehmen.

Ich hätte besser einen Zwinkersmiley hinter meine nicht ernst gemeinte Aussage setzen sollen. Sollte lediglich ein Spaß sein. ;)

Du hast natürlich recht. Das wollte ich auch gar nicht klein reden.
Und Deine Bedenken hinsichtlich KI, Klima und der Vertechnilogisierung des Menschen teile ich sowieso.

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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von Kent »

ich bekomme ja immer noch den Newsletter der Visions und dort hat Kirk Hammet von Metallica einiges losgelassen:

Hammett nun kritisch zur heutigen Musiklandschaft und fand vor allem klare Worte für Popmusik-Fans: “Songwriting und Popmusik sind aktuell einfach nur Mist.”

Im Gespräch erinnerte sich Hammett auch daran, wie sehr ihn die Musik in seiner Jugend herausgefordert hatte und erklärte: “Ich habe angefangen, von Schallplatten zu lernen, habe einfach versucht, mein Gehör zu schulen, und mir Songs und Gitarrensoli angeeignet, indem ich die Platten immer und immer wieder abgespielt habe. Das war eine echte Herausforderung, hatte aber auch einen gewissen Reiz.” Er fuhr fort: “Ich bedauere es, dass es diese Zeiten nicht mehr gibt, in denen die Leute sich beim Lernen wirklich bemühen mussten, denn genau darin liegt der Reiz. […] Ich mache mir Sorgen darüber, wie perfekt heutzutage alles ist, was das musikalische Können angeht.”

https://www.visions.de/news/metallica-g ... 2026062026

=> Exakt meine Beobachtung, es fehlt dieses Muckertum.

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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von Kent »

Oh je:
Das „Highfield“-Festival bei Leipzig wird in diesem Sommer zum vorerst letzten Mal stattfinden. Die Veranstalter ziehen wegen zu hoher Kosten die Reißleine. Sachsens größtes Rock- und Pop-Festival sei in dieser Form wirtschaftlich nicht mehr tragbar, (...)
„Dass die Durchführung von Festivals durch eine ganze Reihe von Faktoren immer teurer wird, während die Nachfrage aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten sinkt, ist aufgrund der stetig wachsenden Zahl an eingestellten Festivals kein Geheimnis mehr“, erklärten die Veranstalter.

Im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit seien die Kosten für Personal, Material, Gagen oder Energie um rund 45 Prozent gestiegen. „Das Highfield, wie es seine Fans kennen und lieben, ist in dieser Form nicht mehr möglich.“
https://www.welt.de/vermischtes/article ... hlagzeilen

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Richie Pistilli
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Re: Der Tod der Rockmusik / Das Sterben der großen Bands

Beitrag von Richie Pistilli »

Ergänzend hierzu:


Kleine Festivals in der Krise: Darum kämpfen sie ums Überleben
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswi ... s-104.html

Trend zu gestaffelten Preisen: Warum Konzerttickets immer teurer werden
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ve ... e-100.html

Wacken Open Air 2026 nicht ausverkauft: Fans kritisieren Preise und Line-up
https://hamburg.t-online.de/region/hamb ... ne-up.html
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswi ... s-100.html

Podcast-Reihe: Wem gehört Wacken? Metal, Mythos, Millionen
https://www.ardsounds.de/sendung/wem-ge ... 4c16938cd/

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