Musiktipps
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Re: Musiktipps
Haha, ich habe gerade doch glatt Schwefelgelb mit Neonschwarz verwechselt. Hatte ich mich doch gerade gewundert, dass der Typ so gealtert ist
Aber ich merke jedes Mal, dass wir beide in Bezug auf die deutsche Indie Szene genau gleich sozialisiert sind.
Auch Jeans Team fand ich damals (und heute) gut.
Wo du gerade Brokdorf Klang labor gepostet hast, erinnerst du dich auch noch an Brandt Brauer Frick?
Re: Musiktipps
Die Nummer hab ich als als Teenie damals auch mitbekommen. Das war damals schon ein cooler Sound, hatte schon fast einen deutschen Touch, durch diese leicht technoide Art.
in diesem Sinne, das wird Richie auch gefallen
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Re: Musiktipps
"Alle Farben" von SCHWEFELGELB erschien so ziemlich zu dem Zeitpunkt, als ich gerade nach 20 Jahren Dauerparty in den Ruhestand getreten bin, um mich von da an intensiver der Welt des Genrefilms zu widmen. Mit BRANDT BRAUER FRICK hatte ich mich ehrlich gesagt nie richtig auseinandergesetzt. Die kannte ich lediglich vom Namen.
Na klar!
Märtini Brös, nicht zu verwechseln mit den Martini Bros, habe ich sogar zweimal live gesehen - einmal als live Act und einmal als DJ-Team.
Na klar!
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Re: Musiktipps
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Re: Musiktipps
Schluss mit 250 bis 1000 € für die Vinyl-Auflage. "Aphrodite" kommt wie weiterer ultrararer Kylie-Vinyl-Stoff im August auf Schallplatte.





Re: Musiktipps
Das war bestimmt eine heftige ZeitRichie Pistilli hat geschrieben: ↑Mi., 03.06.2026 20:47"Alle Farben" von SCHWEFELGELB erschien so ziemlich zu dem Zeitpunkt, als ich gerade nach 20 Jahren Dauerparty in den Ruhestand getreten bin, um mich von da an intensiver der Welt des Genrefilms zu widmen. Mit BRANDT BRAUER FRICK hatte ich mich ehrlich gesagt nie richtig auseinandergesetzt. Die kannte ich lediglich vom Namen.
Wurde denn dort wo du damals dich so rumgetrieben hast, überhaupt solche alternative Musik gespielt? Ich frage deswegen, weil selbst in Hamburg wenig bis kaum in alternativen Clubs hier Tocotronic, Sterne, Frittenbude gespielt wird, da muss man sich schon selber für interessieren, um die Sachen mitzubekommen. Es ist doch alles eher "gewöhnlich" (bisschen Rage against the machine, Feine Sahne Fischfilet mit "ich bin komplett im Arsch" etc.). Ich habe eh den Eindruck, dass die alternative Szene stark abgebaut hat. Das mag aber evtl. auch nur eine persönliche Empfindung sein, da ich selber seit Corona deutlich weniger unterwegs bin. Was ich aber klar weiß ist, dass es deutlich weniger Bands gibt als vor 10 Jahren. Beim Hamburger Musikbunker sind die Nachfragen nach Übungsräumen deutlich zurückgegangen. Man trifft sich heute eher nicht mit Kumpels um eine Punkband aufzumachen, die Typen sitzen eher isoliert zu Hause vorm Rechner etc.
Was hast du denn für eine Anlage?Sid Vicious hat geschrieben: ↑Do., 04.06.2026 11:08Schluss mit 250 bis 1000 € für die Vinyl-Auflage. "Aphrodite" kommt wie weiterer ultrararer Kylie-Vinyl-Stoff im August auf Schallplatte.
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Re: Musiktipps
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Re: Musiktipps
Kent hat geschrieben: ↑Do., 04.06.2026 11:41Das war bestimmt eine heftige ZeitIch hoffe, du hast genügend mitbekommen
Wurde denn dort wo du damals dich so rumgetrieben hast, überhaupt solche alternative Musik gespielt? Ich frage deswegen, weil selbst in Hamburg wenig bis kaum in alternativen Clubs hier Tocotronic, Sterne, Frittenbude gespielt wird, da muss man sich schon selber für interessieren, um die Sachen mitzubekommen.
Die ersten Jahre habe ich mich nur auf Konzerten (jeglicher Musikgenres) und Indie-Rock-Festivals herumgetrieben, oder eben in alternativen Clubs, in denen vornehmlich Indie/Wave/Punk aufgelegt wurde. Nebenbei fanden immer mehr Hip-Hop-Jams mit den jungen, aufstrebenden und worttalentierten Acts, die abseits des ungeliebten Gangster-Rap-Genre agierten. Nachdem ich 1995 THE PRODIGY zum ersten Mal live gesehen hatte, packte mich das britische Rave-Fieber in Form von Big Beat, Drum & Bass, Breakeat, Trip-Hop, Dub und Downbeat. Dann wechselte ich aufgrund meines Studiums die Region. Habe mich sofort mit einer hiesigen Partytruppe befreundet, die eben genau einen solch breitgefächerten Beat-Mix spielten und ursprünglich selbst aus subkulturellen Rock-Szenen stammten. Von da an gehörte ich zum Stamminventar und war -egal ob Heimspiel oder Auswärtsspiel- bei jeder Party am Start. Zugleich verbreiterte sich das Partyeinzugsgebiet -egal ob alternativer Electro oder Indie-Rock- in Richtung Hessen und NRW. Dann drängten plötzlich auch hierzulande immer mehr alternative Electro-Pop Acts auf den Markt, die ich ganz gut fand. Techno, Schranz, Deep-House, Trance oder Minimal konnte ich nie etwas abgewinnen. Die Monotonie dieser Sounds machte mich völlig nervös. Außerdem bin ich nie mit der "regulären" deutschen Techno- und Houseszene warm geworden, da mir dort zu viel Oberflächlichkeit mit im Spiel war und ich SchickiMicki-Clubs hasste. Später folgten noch Electroclash, Bastard-Pop/Mash-Ups, Nu Skool Breakz, Dubstep und Nu Rave. Zwischendrin hatte ich selbst mehrere Jahre lang in einem kleinen Gewölbekellerkellerclub zwei Partyreihen veranstaltet, auf denen sowohl Indie-Rock als auch rockende Electromusik aufgelegt wurde. Konzert- und Festivalbesuche fanden über all die ganzen Jahre natürlich auch weiterhin statt. In den letzten 5 Jahren meiner Partyzeit besuchte ich außerdem jährlich das Melt!-Festival, welches rückblickend auch definitiv das beste Festival von allen war, die ich jemals besucht habe; und zwar von der Künstlerauswahl, dem musikalischen Spektrum, vom Publikum und natürlich der einmaligen Atmosphäre. Line Ups: 2007, 2008, 2009, 2010 und 2011.
Das war genau meine Musikwelt.
Was beispielsweise die AUDIOLITH-Acts angeht, so sind diese eine Zeit lang fast in jedem Kaff dieser Republik aufgetreten. Alleine hier vor der Haustüre habe ich fünfmal EGOTRONIC, viermal FRITTENBUDE, BRATZE und PLEMO & RAMPUE gesehen. Zudem habe ich viele AUDIOLITH-Shows in anderen Städten oder auf Festivals besucht.
Kent hat geschrieben: ↑Do., 04.06.2026 11:41Es ist doch alles eher "gewöhnlich" (bisschen Rage against the machine, Feine Sahne Fischfilet mit "ich bin komplett im Arsch" etc.). Ich habe eh den Eindruck, dass die alternative Szene stark abgebaut hat. Das mag aber evtl. auch nur eine persönliche Empfindung sein, da ich selber seit Corona deutlich weniger unterwegs bin. Was ich aber klar weiß ist, dass es deutlich weniger Bands gibt als vor 10 Jahren. Beim Hamburger Musikbunker sind die Nachfragen nach Übungsräumen deutlich zurückgegangen.
Lese nur noch sporadisch Beiträge aus der Musikwelt. Keine Ahnung, wie die heutige Generation tickt, die Musik fast nur noch über Streaminganbieter konsumiert. Offensichtlich findet dadurch eine weniger enge Bindung zur Musik des Künstlers statt. Anstatt Alben als Gesamtkunstwerk zu würdigen, werden nur noch wahllos einzelne Tracks gehört. Ergänzend hierzu hatte ich auch schon etwas an anderer Stelle geschrieben. Und die Musikfestivals stecken aktuell aus mehreren Gründen ganz tief in der Krise, was wiederum fatale Auswirkung auf das benötigte Nachwachsen neuer Bands hat:
Ausverkauft oder Auslaufmodell: Für Festivals sind die fetten Jahre vorbei
https://www.tagesschau.de/kultur/festiv ... l-100.html
"Besonders sichtbar werden die Veränderungen beim Blick auf die Line-ups. Seit Jahren hängt die Branche an einem kleinen Kreis verlässlicher Headliner. Größen wie Foo Fighters, Muse oder Slipknot rotieren durch die Spitzenpositionen großer Rockfestivals. Zugleich fehlt eine neue Generation von Acts, die diese Plätze künftig einnehmen könnte. Zwischen Newcomern und etablierten Größen hat sich eine Lücke gebildet, die früher über Jahre hinweg auf Festivalbühnen geschlossen wurde.Sichtbarkeit entsteht heute weniger über jahrelange Bühnenpräsenz als über algorithmische Reichweite. Laut dem Weltverband der Musikindustrie (IFPI) macht Streaming inzwischen rund 69 Prozent der weltweiten Musikumsätze aus. Künstler werden schneller bekannt, doch der Erfolg ist oft weniger dauerhaft. Die Folge: Festivals verlieren ihre frühere Funktion als Karrieremaschine für künftige Headliner. Viele große Acts sind zudem wirtschaftlich unabhängiger von Festivals geworden. Eigene Stadiontourneen versprechen höhere Gewinnmargen und mehr Kontrolle. Für Festivals bedeutet das: weniger Verfügbarkeit und steigende Gagen [...] Die wirtschaftliche Lage beschreibt der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) als "angespannt". Die Produktionskosten seien seit der Pandemie "um rund 50 Prozent gestiegen". Ticketpreise hätten dagegen "nur um etwa 30 Prozent" erhöht werden können. Besonders drastisch sei die Entwicklung bei Künstlergagen, die sich "in Teilen sogar verdreifacht" hätten. Die Kosten steigen schneller als die Zahlungsbereitschaft des Publikums."
Ansonsten habe ich schon seit Jahren keinen Plan mehr, wie es um die jeweiligen subkulturellen Musikszenen steht.
Daher kann ich diesbezüglich auch nicht wirklich mitreden.
... und streamen genussvoll KI-Musik!
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Re: Musiktipps
GERRY AND THE PACEMAKERS
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Re: Musiktipps
@ Richie:
Guter Beitrag, dass das Melt eingestellt wurde, ist mir völlig entgangen.
Auch die Turntablerockers fand ich damals gut. Hab das Album irgendwo noch rumliegen.
Guter Beitrag, dass das Melt eingestellt wurde, ist mir völlig entgangen.
Auch die Turntablerockers fand ich damals gut. Hab das Album irgendwo noch rumliegen.
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Re: Musiktipps
THE WATERBOYS
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