Frankreich, Italien 1963
Originaltitel: Symphonie pour un massacre
Darsteller:
Michel Auclair
Claude Dauphin
José Giovanni
Charles Vanel
Jean Rochefort
Michèle Mercier
Daniela Rocca
Fünf Männer, die ihr Geld auf unterschiedliche, mehr oder weniger legale Weise verdienen, tun sich zusammen, um eine große Drogenlieferung zu ordern. Einer der fünf soll das Bargeld mit dem Zug zum Dealer bringen. Wie das bei Gangstern eben so ist, übt so ein Koffer voller Dollars aber eine gewisse Anziehungskraft aus, so dass einer der fünf den Plan schmiedet, sich die Tasche anzueignen, bevor sie an ihrem Bestimmungsort ankommt. Der Plan ist gut und seine Ausführung klappt wie am Schnürchen. Der Geldkoffer ist verschwunden, der Kurier tot, die Gangsterkollegen ratlos. Doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail...
Gemächlicher, aber packender Krimi mit hervorragender Besetzung und gelungenem Drehbuch. Jean Rochefort geht unter die Haut, Charles Vanel sehe ich immer sehr gerne und die beiden Damen Mercier und Rocca sind trotz ihrer verhältnismäßig geringen Screentime ein Gewinn für den Film, der sich hinter anderen, bekannteren Werken Derays nicht verstecken muss. Überdurchschnittlich.