Die Audiokommentare, die ich bis dato von Lars Dreyer-Winkelmann gehört habe, waren allesamt sehr informativ.
So langsam kommt mir auch der Verdacht, dass ich mir mit einigen Boni auf Veröffentlichungen etwas entgehen lasse.
Es ist aber immer das Gleiche: Ich bin nach dem jeweiligen Hauptfilm schon sofort mit dem nächsten beschäftigt.
Hätte Dschallogucker hier keinen Tipp gegeben, hätte ich so schnell nicht geschnallt, dass überhaupt jemand etwas zu Karin Field zu sagen hat.
Also nochmal vielen Dank an dieser Stelle!
Die Audiokommentare, die ich bis dato von Lars Dreyer-Winkelmann gehört habe, waren allesamt sehr informativ.
So langsam kommt mir auch der Verdacht, dass ich mir mit einigen Boni auf Veröffentlichungen etwas entgehen lasse.
Es ist aber immer das Gleiche: Ich bin nach dem jeweiligen Hauptfilm schon sofort mit dem nächsten beschäftigt.
Bei relevanten Filmen höre ich mir, soweit vorhanden, eigentlich immer den AK an. Featurettes mit Filmbeteiligten finde ich auch super.
Aufgrund der chronischen Zeitknappheit muss ich aber meistens selektieren. Bei persönlichen Filmhighlights schaue ich mir hingegen alles an.
Bei relevanten Filmen höre ich mir, soweit vorhanden, eigentlich immer den AK an. Featurettes mit Filmbeteiligten finde ich auch super.
Wenn es um Filmbeteiligte geht, bin ich auch sehr gerne dabei, zumal es aus diesem Produktionsjahren immer weniger werden, die etwas zu den Filmen und Hintergründen sagen können.
Ich glaube, meinen letzten kompletten Audio-Kommentar habe ich mit von Joachim Kramp angehört, als die Wallace-DVD-Boxen herauskamen. Ist also schon ein paar Monate her.
Kurzfassung: Ganze elf Szenen sind nur in OmU-Form enthalten, obwohl im Vergleich mit der Toppic-VHS-Kassette deutscher Ton dafür existiert. Es handelt sich um fast fünf Minuten, was ja vermeidbar gewesen wäre, denn so unzugänglich ist das VHS-Band nicht. Irgendein Sammler hätte das Material auf Anfrage sicher zur Verfügung stellen können.
Es handelt sich um fast fünf Minuten, was ja vermeidbar gewesen wäre, denn so unzugänglich ist das VHS-Band nicht. Irgendein Sammler hätte das Material auf Anfrage sicher zur Verfügung stellen können.
Ich sag dazu nur: Pidax!
Das haben die sich schon öfter mal geleistet. Bei WILDGÄNSE 2 z.B. hätte man auch O-Ton-Stellen mit Leichtigkeit vermeiden können.
Und mal wieder existiert auch ein HD-Master von den SOCKEN, aber Pidax bringt (mal wieder) nur eine DVD. Daher: Kein Geld von mir für Pidax!
Es handelt sich um fast fünf Minuten, was ja vermeidbar gewesen wäre, denn so unzugänglich ist das VHS-Band nicht. Irgendein Sammler hätte das Material auf Anfrage sicher zur Verfügung stellen können.
Ich sag dazu nur: Pidax!
Das haben die sich schon öfter mal geleistet. Bei WILDGÄNSE 2 z.B. hätte man auch O-Ton-Stellen mit Leichtigkeit vermeiden können.
Und mal wieder existiert auch ein HD-Master von den SOCKEN, aber Pidax bringt (mal wieder) nur eine DVD. Daher: Kein Geld von mir für Pidax!
Das mit dem HD-Master ist interessant. Da wird doch dann nicht später eine BD kommen.
Haben sie bei Tunnel der lebenden Leichen ja auch so gemacht.
Der Würger kommt auf leisen Socken (D)
Lo Strangolatore di Vienna (IT)
L'étrangleur de Vienne (F)
El estrangulador de Viena (ES)
El carnicero de Viena (ES)
El estrangulador de Viena (MEX)
Carnicería humana (MEX)
The Mad Butcher of Vienna
The Strangler of Vienna
The Vienna Strangler
The Mad Butcher
Meat Is Meat
IT / D 1971
R: Guido Zurli
D: Victor Buono, Brad Harris, Franca Polesello, Karin Field, Hansi Linder, Carl Stearns, Sybil Martin, Tina Buranzo, Michael Turner, Dario Michaelis, Dino Peretti, Giacomo Pergola, Arthur Mann u.a.
Wien, 1930: Der frisch aus der Irrenanstalt entlassene Otto Lehmann (Victor Buono) darf die Nervenklinik verlassen, weil er als geheilt gilt. Doch der Fleischermeister wird bald rückfällig: Erst tötet er seine Frau (Karin Field), dann findet er weitere Opfer und verarbeitet sie zu Würsten. Während man in der österreichischen Hauptstadt unwissend diese Fleischwaren genießt, schöpft der Reporter Mike (Brad Harris) Verdacht ... [Quelle: Pidax]
Eine herrliche Groteske, die Guido Zurli im Jahr 1971 auf die Leinwand brachte. Die Handlung spielt im Wien des Jahres 1930, wo der Metzgermeister Otto Lehmann nach drei Jahren aus einer psychiatrischen Heilanstalt entlassen wird. Dort hingebracht hat ihn seine Frau Hanna, die Otto fortan bis aufs Blut reizt, bis dem Metzgermeister schließlich die Sicherungen durchbrennen und er sie kurzerhand tötet. Den Leichnam verarbeitet er daraufhin zu Wurst, die er tags darauf seinen Kunden zum Kauf anbietet. Und Hanna wird auch nicht das letzte Opfer sein, das in Ottos Wurstmaschine landet...
Obwohl sich die Handlung äußerst brutal anhört, gibt es in Guido Zurlis "Kanniballade" so gut wie keine explizite Gewaltszenen. Der Film lebt von seinem schwarzen Humor, ausgezeichneten Schauspielern und dem "Wiener Schmäh", der in der deutschen Synchronfassung ausgezeichnet umgesetzt wurde. Dabei driftet der Film nie ins Alberne ab, sondern eröffnet dem Zuschauer eine rabenschwarze Humornote, die vor Ironie nur so trieft. Als Hauptdarsteller verpflichtete der Regisseur den US-amerikanischen Schauspieler Victor Buono, der seine Sache ganz hervorragend macht. Die Rolle seiner Ehefrau wurde keiner Geringeren als der deutschen Schauspielerin Karin Field zugesprochen, wobei sich ihr Charakter als der reinste Besen herausstellt, die ihren Mann gängelt wo es nur geht. Neben Brad Harris, der einen investigativen Journalisten namens Mike Lawrence mimt, ist auch noch die italienische Schauspielerin Franca Polesello mit an Bord. Polesello spielt eine adrette, junge Dame, die im weiteren Handlungsverlauf mit Mike Lawrence anbändelt. Produziert wurde der Film, der mit wenigen Ausnahmen überwiegend in italienischen Filmstudios entstand, von Schmudelpapst Dick Randall, der es sich auch nicht nehmen ließ, im Rahmen eines kurzen Cameo-Auftritts selbst im Film mitzuwirken. Abgerundet wird die rabenschwarze Groteske mit einer brillanten Filmmusik von Alessandro Allessandroni. Was die die DVD von Pidax betrifft, so weist diese zwar eine gute Bildqualität auf, aber leider auch eine unvollständige deutsche Tonspur. Keine Ahnung, welche Tonquelle der Pidax-DVD zugrunde lag, denn die deutsche VHS-Fassung beinhaltet eigentlich die komplette Synchrontonspur. Gleiches gilt für die 35mm-Fassung, die im letzten Jahr auf dem Terza Visione gezeigt wurde. Ansonsten gibt es an der DVD nichts auszusetzen, die obendrein noch ein informatives Feature mit Lars Dreyer-Winkelmann an Bord hat.